HAKtuell

„Es kann nicht rund um die Uhr nur Arbeitsaufträge geben und darum gehen „dieses und jenes“ zu wiederholen. Es braucht auch Phasen dazwischen. Phasen, in denen Schülerinnen und Schüler in der nun verordneten Distanz von Zuhause aus Spaß mit den Freunden haben können“, meint Direktor Mag. Stefan C. Leitner der Handelsakademie Lambach am Benediktinerstift Lambach.

Dieses bewusste „Abschalten“ zwischen 10:10 und 10:25 Uhr wurde schon von Anbeginn der Fernlernphase zuhause mit einer kleinen Challenge begleitet. Kurze Aufforderungen sollen die Schüler/innen motivieren mal weg vom Schulbuch zu denken, kreativ zu werden und vielleicht einen kleinen Einblick in deren Homeoffice Tag zu geben.

Das konnte zB die Aufforderung sein: „Staple alle deine Schulbücher übereinander, stelle eine Topfpflanze oben drauf und veröffentliche davon ein Foto auf Facebook oder Instagram mit den Hashtags #morefuntogether und #wirallesindhaklambach“ oder die Schüler/innen wurden aufgefordert mit einer Klopapierrolle etwas zu basteln oder anzugeben wie viele Hampelmann-/frausprünge sie in 5 Minuten in der großen Pause schaffen.

„Sich auch in dieser Situation humorvoll an Dinge heranzubewegen und nicht alles ganz hundertprozentig ernst zu nehmen ist auch ein wichtiger psychologischer Faktor in dieser ungewöhnlichen Situation“, so Leitner weiter.

Ein wenig Struktur erhalten (zB auch mit einem kurzen Morgengebet, wie das in unserer Privatschule sonst auch üblich ist), den Schultag vom Freizeitteil bewusst abtrennen und jeden Tag den Blick nach vorne richten, was Neues kommen möge. Das alles sind Dinge, die uns in den nächsten Tagen wahrscheinlich noch etwas begleiten werden.

Erfolge, obwohl im Distance Learning gearbeitet wird!

Das Feedback der Wirtschaftskammer NÖ hat jetzt die Schüler/innen des 3. Jahrganges der Management HAK Plus erreicht.
Die Salzstüberl Junior Company der Vienna Business School – Management Handelsakademie PLUS aus Mödling kam unter die ersten Drei beim Businessplanwettbewerb 2020!

Die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer konnten mit ihrem zehnseitigen Businessplan die Jury voll überzeugen, sich das Stockerl sichern und ein Preisgeld von € 300,-- erzielen.

Bei einer Junior Company wird es den Schüler/innen der 3. Management HAK PLUS ermöglicht, ein Unternehmen mit realen Produkten zu gründen und sich mit den wesentlichen Bereichen einer Unternehmensgründung wie Finanzen, Kostenplanung, Preiskalkulation, Aufbau- und Ablauforganisation, Produktion und Marketing tiefgehend auseinanderzusetzen. Die kreativen, handgefertigten Salzmischungen der Salzstüberl Junior Company waren schon seit November letzten Jahres ein wahrer Verkaufsschlager.  

Alles in allem ein starker Auftritt der Schülerinnen und Schüler beim Wettbewerb und ein verdienter Erfolg.

Hinweis: Platz 1, 2 und 3 wird bei diesem Wettbewerb nicht einzeln zugeteilt.

Foto 1: v.l.n.r.: Zoglauer Lorenz, Stewart Sebastian, Slavik Sarah, Menitz Marie
Foto 2: Junior Company Salzstüberl bei der Produktion

Helden der Schule

N. Hanauer - Do, 2020-03-26 15:18

In den letzten Tagen wurde in der österreichischen Presse immer wieder von Helden berichtet, gesprochen und gepostet. Eine ganz wichtige Gruppe von Helden wird dabei aber immer wieder vergessen: Die Vielen Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und Lehrpersonen, Menschen, die durch „home-schooling“ die Gesellschaft im Kampf gegen Covid-19 unterstützen.

Fast 600 Schülerinnen und Schüler, über 70 Lehrpersonen und etwa 1 200 Eltern unserer Schule sind seit über einer Woche mit einer Situation konfrontiert, die sich noch vor einem Monat kein Mensch vorstellen konnte. Als Handelsakademie und Handelsschule haben wir einen großen Vorteil bei Distance-Learning. Alle unserer Schülerinnen und Schüler haben einen PC oder Laptop zuhause, sind im Zehnfingersystem versiert und an das Arbeiten mit dem Computer (rund 30 % aller Unterrichtsstunden finden mit Computerunterstützung statt) zu arbeiten gewohnt.

Aber auch bei bester Vorbereitung sind in der aktuellen Situation noch andere Dinge wichtig und zu beachten. Sowohl die Lehrpersonen als auch die Schülerinnen und Schüler und mit Ihnen auch deren Eltern stehen vor großen Herausforderungen. Neben den Aufgaben, die von den Lehrpersonen vorbereitet, mit Zeitaufwand und Abgabeterminen versehen, zu erledigen sind, fallen noch viele zusätzliche Dinge an.

Sowohl Lehrpersonen als auch Schülerinnen und Schüler müssen auf viele soziale Kontakte verzichten und können mit ihnen wichtigen Menschen nur über digitale Medien kommunizieren. Lehrpersonen haben selbst Kinder, Verwandte und Nachbarn zu betreuen. Und auch den Schülerinnen und Schülern geht es nicht anders. Ca. 10 -15 % unserer Schülerinnen und Schüler sind nach wie vor auf ihren Nebenjobs im Einzelhandel oder auf Tankstellen im Einsatz. Etwa 20 % übernehmen Aufgaben im Haushalt, lernen mit ihren Geschwistern oder machen für Nachbarn und Verwandte Besorgungen. Oft müssen sie zuhause einen PC oder Laptop teilen und können nicht gleichzeitig für die Schule verfügbar sein.

Distance-Learning an der hak has fk voll angelaufen

N. Hanauer - Do, 2020-03-26 15:09

haktiv-LogoLogo HAK Feldkirch

In ganz Österreich wurden in den vergangenen Tagen Lösungen gesucht, wie die Aussetzung des Präsenzunterrichts bei Aufrechterhaltung einer Tages- und Lernstruktur für Schülerinnen und Schüler organisiert werden kann. Österreich hat mir eEducation Austria und den Digitalisierungsaktivitäten der vergangenen Jahre schon eine gute Ausgangssituation. Aber nicht jede Schule ist gleich gut vorbereitet. Die Handelsakademien und Handelsschulen haben hier einen strategischen Vorteil.

Schon vor 40 Jahren wurde EDV in den Lehrplänen aufgenommen. Direktor Weber erinnert sich, dass an der Handelsakademie Villach mit Computern Buchungen durchgeführt und kleine Programme mit Basic erstellt wurden: „Wir waren damals in der glücklichen Situation mit Professor Karl Hernler einen der Vorreiter des EDV-Unterrichts in Österreich zu haben.“

Handelsakademie Feldkirch ist Vorreiter im IT-Unterricht

„Als ich vor 24 Jahren an die hak has fk kam, gab es bereits keine Schreibmaschinen mehr. Der Unterricht wurde bereits am Computer gehalten. Ich durfte oder musste bereits im ersten Jahr den Ausbildungsschwerpunkt „Wirtschaftsinformatik und betriebliche Organisation“ übernehmen, denn die Schule war auch hier eine der ersten, die sich auf diesem Gebiet spezialisierte“, so Direktor Weber. „Schon 1997 programmierten wir mit einer Schülergruppe auf Initiative der Stadt Feldkirch Homepages für Feldkircher Unternehmen. 2002 starteten wir mit dem Schulversuch Handelsakademie „Digital Business und Entrepreneurship“ und bald danach begannen wir erste Versuche mit eLearning-Plattformen und Laptop-Klassen.“

Seit vier Jahren ist das Microsoft Collaboration Tool „Office365“ die offizielle eTeaching-Plattform der Schule. 85 % der Lehrpersonen haben sich vergangenes Jahr freiwillig dem digiCheck für Lehrpersonen unterzogen. Die Schule gewann 2005 den österreichischen und 2008 den Vorarlberg Schulhomepage-Award und ist seit 2013 die erste Österreichische Entrepreneurship-Handelsakademie auf advanced level. 2002 wurde die Schule eLearning-Cluster-Schule und 2016 eEducation Expert Schule. „Alle diese Auszeichnungen sind mehr oder weniger auf Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und nachhaltiges Agieren von Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schülern ausgerichtet und helfen uns jetzt in der Phase des Distance-Learning.“

Aktuelle Einblicke der bebruck - Distance Learning

N. Hanauer - Mo, 2020-03-23 08:31

Die bebruck hat die erste Woche im Distance Learning Modus gut überstanden.

Die Lehrkräfte haben vor allem auf der Lernplattform LMS Aufgabenstellungen online gestellt.

Über Schoolfox und E-Mail sind die Lehrkräfte für ihre Schülerinnen und Schüler gut erreichbar.

Katarina Markovic aus der 5BK hat den Bewerb Englisch-Spanisch-Switch gewonnen und sich damit für den Bundessprachenwettbewerb im April qualifiziert.

Mateo Kovacevic, 2AS, hat die Goldmedaille in Englisch HANDELSSCHULE  gewonnen, sich danach gegen den Sieger des Berufsschulwettbewerbs durchgesetzt und ist damit für den Bundessprachenwettbewerb im Mai qualifiziert.

Sarah König aus der 5CK  konnte in Englisch den 3. Platz erreichen.

Alle 1. HAK-Klassen der BHAK Krems haben im Rahmen der angestrebten Entrepreneurship-Education-Schulzertifizierung vergangenen Freitag Online am vom österreichischen Bankenverband veranstalteten Österreich-Finale des „European Money Quiz“ teilgenommen.

www.bankenverband.at/presse/news-archiv/bildung/european-money-quiz/

Dabei ist unter mehr als 50 Teilnehmer-Klassen aus ganz Österreich die 1CK1 COMITHAK als Sieger hervorgegangen! (siehe Foto)

Unter „normalen“ Umständen hätte das die Teilnahme von 2 SchülerInnen der 1CK1 am Europa-Finale des „European Money Quiz“ in Brüssel Ende April bedeutet!

Wir wurden vom Bankenverband Österreich über die situationsbedingte Absage dieses Events informiert, die budgetierten Reisekosten fließen daher als Siegprämie in die Klassenkassa der 1CK1!

MMag. Gerald Edlinger als Koordinator freut sich mit den unterstützenden KlassenlehrerInnen Mag. Susanne Herndler, Mag. Romana Eisenbock und Dipl. Päd. Christa Lindenbauer, MEd.

Bereits zum zweiten Mal in Folge gewinnt die BHAK Hartberg die „Styrian-Challenge“.

15 Handelsakademien nahmen steiermarkweit an der „Styrian Challenge“ teil. Dabei sollte im Auftrag von Nice-Shop der Arbeitsplatz der Zukunft entwickelt werden.

Rund 60 Teams traten im Vorfeld gegeneinander an, zehn davon schafften es ins Finale. Darunter waren zwei Teams der BHAK Hartberg, die am 9. März ihre kreativen und innovativen Ideen am Campus02 präsentieren konnten. Das Team, bestehend aus Nadine Fassl, Lena Liphart und Yvonne Schlögl, überzeugte die Jury und holte den Sieg nach Hartberg. „Im Mittelpunkt unseres Konzeptes stehen Gesundheit, Ausgewogenheit und Nachhaltigkeit. Der Mensch ist der wichtigste Bestandteil eines Unternehmens, weshalb unsere Idee auf eine ausgewogene Work-Life-Balance setzt“, betonen die stolzen Siegerinnen.

Heute, Donnerstag wurde vor der Vienna Business School Hamerlingplatz ein „Stein der Erinnerung“ enthüllt. Die Veranstaltung bildete den Abschluss eines umfangreichen Projektes von vier Schülerinnen der Maturaklasse der Handelsakademie: Sie arbeiteten über 800 Stunden daran, alte Klassenbücher zu digitalisieren und in Archiven zu recherchieren, um die Schicksale der im Holocaust vertriebenen und ermordeten SchülerInnen der Schule zu dokumentieren.

„Es macht mich stolz, Bürgermeister einer Stadt zu sein, die sich sehr für unsere demokratischen Werte einsetzt, in der Antisemitismus, und ich möchte hinzufügen Rassismus, keinen Platz haben. Dass wir uns an die Verbrechen des Holocaust erinnern, ist ganz wichtig für das kollektive Gedächtnis der Stadt“, sagte Bürgermeister Dr. Michael Ludwig anlässlich der feierlichen Enthüllung des Gedenksteins.

Das LMS-Team stellt als Unterstützungsangebot unter lms.at/fernlehre Informationen und Unterlagen zur Abwicklung des Fernunterrichts zur Verfügung.

Screenshot Website Angebote LMS

lms.at/fernlehre

Landessprachenbewerb 2020 Salzburg

N. Hanauer - Mo, 2020-03-09 09:39

Über 100 sprachinteressierte Schülerinnen und Schüler der berufsbildenden mittleren und höheren Schulen sowie der Berufsschulen Salzburgs hatten am Mittwoch, 19. Februar 2020 an der PH Salzburg Stefan Zweig die Gelegenheit, zu zeigen, welche sprachlichen Fertigkeiten sie an ihren jeweiligen Schulen erworben haben.

Rainer Wingelhofer hat den NÖ Redewettbewerb HAK in Englisch im Schulzentrum St. Pölten gewonnen. Unterrichtet wurde er in Englisch von Mag. Eva Surböck. Ich habe ihm die folgenden Fragen gestellt, die er gerne beantwortet hat.

  • Worüber hast du beim Redewettbewerb gesprochen?
    Der Wettbewerb war in 4 Runden unterteilt.
    In der ersten habe ich über die Auswirkungen von heutigen Schönheitsidealen, deren Verbreitung über Social Media Plattformen und die Vorbildfunktion von berühmten Persönlichkeiten geredet. Die zweite Runde war eine Diskussion zwischen mehreren Teilnehmern über (in meinem Fall) die Sinnhaftigkeit eines "gap years", also eines Auslandsjahres, nach der Matura oder eines direkten Einstiegs in das Berufs- oder Studiumsleben. In der dritten Runde musste ich die Inhalte eines Dokumentarfilmes über "Macoco", einer "Stadt" in Afrika, von der weder die genaue Einwohneranzahl, noch das Layout bekannt ist, da nie eine Karte angefertigt wurde, wiedergeben. Die vierte Runde war eine Besprechung zwischen zwei Teilnehmern bezüglich einer Marketing- und Verkaufsstrategie für ein vorgegebenes Unternehmen (was genau das war, habe ich inzwischen wieder vergessen).

Die Prämierung der innovativsten Geschäftsideen der Schülerinnen und Schüler der 2. Jahrgänge HAK Plus der Vienna Business School Schönborngasse ist das Ziel des alljährlichen Businessplanwettbewerbes: Die jungen Entrepreneure präsentierten in 11 Teams ihre kreativen Ideen vor einer hochkarätigen Jury. Martin Rohla, bekannt aus der Show „2 Minuten 2 Millionen“ begutachtete die Geschäftsideen der Jugendlichen ebenso wie Mag. (FH) Bernhard Hofer, Gründer der Lernhilfe-Plattform „talentify.me“ sowie 8 weitere Jury-Mitglieder.
Vier strahlende Sieger gab es zum Schluss: Bei der Geschäftsidee „Retricity“ geht es um einen Steckdosenwürfel, der beim Stromsparen hilft. Beim Projekt „Sherry“ handelt es sich um eine Alternative zum herkömmlichen Sportschuh, das Team von „Safer Streets“ hat eine App entwickelt, die beim sicheren Nachhausekommen im alkoholisierten Zustand mit dem eigenen Auto helfen soll und das Projekt „Rooftop Gardens“ baut ua. auf Dächern Gemüse, Obst, Kräuter usw. an.

Elf Schüler/innengruppen lieferten sich am 2. März im Rahmen des schulinternen Businessplanwettbewerbes „Entrepreneure mit Zukunft und Spirit“ vor zirka 200 Besucherinnen und Besuchern einen ideenreichen Wettkampf. In der Präsentationsform „Elevator Pitch“ galt es für die Schülerinnen und Schüler die Innovationskraft, Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit ihrer Konzepte unter Beweis zu stellen. Hierbei mussten Marketing und die Finanzen rund um die neuen Ideen behandelt werden.

Wie man das Glück in die Schule bringt

N. Hanauer - Mi, 2020-03-04 14:54

Von Glücksexpertinnen und ihren Schülern

Glück an der Schule, glückliche Schüler*innen? Geht das? Natürlich, finden Bianka Hellbert und Gudrun Diem. Die beiden Glücksexpertinnen haben an der HAK/HAS Lustenau begonnen „Glück zu säen”. Und zwar in Form von Glücksunterricht. Schließlich könne man Glück tatsächlich lernen. Oder vielmehr “trainieren”, wie einen Muskel.

Damit ist die HAK/HAS Lustenau die erste Oberstufe, die in Vorarlberg das Schulfach ‚Glück‘ eingeführt hat – als Vorreiter in Westösterreich. In Deutschland ist die Bedeutung dieses Faches bereits so anerkannt, dass es sogar maturiert werden kann.

Prof. Bianka Hellbert über Gründe für die Einführung des neuen Faches ‚Glück‘:

Der berufliche und private Druck wird stärker. Aber die Jugendlichen werden kaum auf diese Anforderungen vorbereitet. Man bereitet sie vor allem fachlich vor. Für die Hilfestellung bei der persönlichen Entwicklung bleibt oft keine Zeit. Diese Hilfestellung wäre aber von zentraler Bedeutung, da die Forschung heute genau weiß, was Menschen benötigen, um sich glücklich, um sich gut zu fühlen. Unser Ziel ist es, mittels Übungen, die Vertrauen schaffen, Stärken sichtbar zu machen und Wertschätzung auszudrücken.“

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