HAKtuell

EM-Goldmedaille für die BHAK Villach!

N. Hanauer - Di, 2017-12-05 15:46

Villach/Sofia – "Wir sind Europameister!", freuen sich die Schülerinnen Laura Matitz und Ana Pranji? der BHAK Villach. Sie haben in Sofia die Goldmedaille gewonnen und sind Europameisterinnen im Businessplanwettbewerb "Realer Markt".

Landeshauptmann Peter Kaiser und Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger sowie Landesschulinspektor Klaus-Peter Haberl zeigen sich über diese hohe Auszeichnung sehr erfreut: „Herzliche Gratulation an Laura und Ana sowie Professorin Frühwirth und der BHAK Villach herzlich zu dieser hervorragenden Leistung“.

Förderung von Kreativität und Innovation
Kaiser hob die Kreativität der Schülerinnen hervor und wies auf die hohe Bildungsqualität der Kärntner Schulen und deren internationale Ausrichtung hin. Gerade hier, am Beispiel der HAK Villach zeige sich, wie sehr Bildungsinstitutionen kreative und innovative junge Menschen unterstützen und fördern, indem sie ihnen das notwendige Rüstzeug für die Zukunft vermitteln. Dazu gehören auch neben vielen kognitiven und sozialen Kompetenzen auch das Ermöglichen des Kennenlernens und die Begegnung mit anderen Kulturen sowie die Bewältigung von Wettbewerbssituationen. Mit ihrer Geschäftsidee, die sie beim Wettbewerb präsentierten, hätten sie auch Kärntens Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Qualität sowie zur Förderung lokaler Wirtschaftskreisläufe bestätigt, so Kaiser.

Im Rahmen der Business Week hatten alle 16 Wiener HAK/HAS Standorte die Gelegenheit einen Einblick in ihre Übungsfirmen-Arbeit zu geben. Etwa 70 Teilnehmer/innen wurden an diesem Vormittag im Wiener Stadtschulrat begrüßt: Direktor/innen, Lehrer/innen, viele Gäste aus der Wirtschaft – aus verschiedenen Unternehmen, sowie von AK, GPA-djp, WK, bfi, AMS.

Nach der Begrüßung durch Herrn Stadtschulratspräsidenten Mag. Himmer und Herrn LSI Mag. Burda wurde das Konzept Übungsfirma in einem Kurzvideo vorgestellt. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion diskutierten Mag. Andrea Gintenstorfer (ACT), Peter Florianschütz (GPA-dpj), Robert Feldmann (Absolvent VBS Floridsdorf und Inhaber einer Agentur), MMag. Tristan Petz (Lehrer an der BHAK/BHAS Wien 10) Hans-Jürgen Wennig (LKW Walter) die gestellten Fragen.

Hallein als Zentrum der Unternehmer/innen von morgen

N. Hanauer - Di, 2017-12-05 12:51

Die BHAK/BHAS Hallein, die Modeschule Hallein und das Werkschulheim Felbertal veranstalten in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Salzburg einen gemeinsamen entrepreneurshipDAY

Wie gelingt eine erfolgreiche Unternehmensgründung? Ist Unternehmergeist Veranlagung oder erlernbar? Müssen Netzwerke gemanagt werden oder ergeben sie sich zufällig? Ist Nachhaltigkeit mehr als nur ein Modewort? Schlägt Innovation Tradition? Ist Crowdfunding eine echte Finanzierungsalternative?

Diese und ähnliche Fragen wurden am Freitag, den 10. November 2017 von 8:30 Uhr bis 13:00 Uhr im Veranstaltungssaal der Berufsschule Hallein im Rahmen des dritten schulformübergreifenden entrepreneurshipDAYs der BHAK/BHAS Hallein und der Modeschule Hallein, diesmal erweitert um das Werkschulheim Felbertal, beantwortet. „Da an allen drei innovativen Schulen Entrepreneurship eine wichtige Rolle spielt, wollten wir diese Veranstaltung gemeinsam durchführen. Unsere Schülerinnen und Schüler sollten an diesem Tag ihr bereits vorhandenes Know-How rund um Entrepreneurship und Unternehmensgründung sammeln und erweitern. Dies ist heute absolut gelungen, ebenso wie die Vernetzung zwischen unseren Schulen“, freut sich Elke Austerhuber, Hauptorganisatorin des Tages und Lehrerin der BHAK/BHAS Hallein und Entrepreneurship-Landeskoordinatorin. „Ein Highlight war bestimmt auch die Upcycling-Challenge, es wurden in kurzer Zeit viele innovative Geschäftsideen entwickelt. Schlussendlich hat sich die Windelwechselmaschine bei der Jury als Sieger durchgesetzt“, ergänzt Michaela Joeris, Direktorin der Modeschule Hallein.

Vier Schülerinnen der Vienna Business School Schönborngasse waren das einzige Wiener Team, das sich für den europaweiten Wettbewerb vergangenen Samstag in Sofia (Bulgarien) qualifizierte – und sie erreichten prompt den hervorragenden 3. Platz!

Am Samstag, 25. November fand der „Youth Start European Entrepreneurship Award“ in Sofia statt. Im Rahmen dieses Wettbewerbs präsentierten SchülerInnen ihre eigenen Geschäftsideen. Vier Schülerinnen der 3BK HAK Plus der Vienna Business School Schönborngasse waren die einzigen Teilnehmerinnen aus Wien, die sich für diesen europaweiten Wettbewerb qualifizierten – und sie erreichten mit ihrer Geschäftsidee „ShareBike“ prompt den hervorragenden dritten Platz!

„ShareBike“: Geschäftsidee hilft Mensch und Umwelt

Das Wiener Team, das in Sofia beim internationalen Wettbewerb antrat, hat „ShareBike“ entwickelt:  Elektrofahrräder, die man sich ausleihen kann, sollen mehr Mobilität im städtischen Raum ermöglichen. Damit sollen sowohl die Vorteile von privat betriebenen Autos als auch jene von öffentlichen Verkehrsmitteln kombiniert werden. Da die SchülerInnen ein Geschäftsmodell entwickelt haben, bei dem nicht herkömmliche Fahrräder, sondern E-Bikes verliehen werden, ermöglichen sie auch älteren und weniger sportlichen Menschen, „umweltschonend“ von A nach B zu kommen. „ShareBike“ ist ein gemeinsames Projekt der Schülerinnen Caroline Bischof, Julia Fischer, Alina Rieder und Pia Schwarzinger.

„Paradise Papers“ in fast allen Tageszeitungen und ein Bericht in den OÖ Nachrichten mit dem Titel „Jedem 2. Österreicher fehlt es am Finanzwissen“ in der letzten Woche.

Was will man mehr?

Die in den OÖ Nachrichten vorgestellte Studie zeigt, wie dünn die Kenntnisse über ökonomische Fakten, Konzepte und kausale Zusammenhänge in der Bevölkerung sind.

„Die wirtschaftlich-finanzielle Bildung in den Schulen muss mehr gefördert werden.

Studien belegen, dass die Kompetenz in den Bereichen Schulden, Versicherungen und Steuern besonders schwach sind.

Das Thema Wirtschaft wird in der Schule leider mit Wirtschaftsinteressen und Lobbyismus verwechselt. Kaum einer liest noch Zeitung, die eine breite Bildung vermittelt.

Alle suchen nur noch selektiv im Internet. Alarmierend ist auch die Tatsache, dass Kinder aus reicherem Elternhaus mehr von Finanzfragen verstehen als die ärmeren Schulkinder.“

usw.

Die Administrator/innen der kaufmännischen Schulen üben eine wichtige Funktion im Führungsteam unserer Schulen aus. Im Rahmen einer dreitägigen Tagung wurden diese mit zielgruppenspezifischen Informationen versorgt.

Vom 20. bis 22. November 2017 fand die bundesweite Tagung der Administrator/innen der kaufmännischen Schulen in der BHAK/BHAS Innsbruck statt. Auf der Tagesordnung standen neben Informationen zu den aktuellen pädagogischen Leitprojekten wie Schulautonomie, NOSt und Digitalisierung, auch Inputs zur Realstundenorganisation, zum Datenschutz, zum Urheberrecht sowie zu Sokrates uvm. Die Informationen wurden durch intensive Diskussionen und einen moderierten Erfahrungsaustausch ergänzt.

Einen sehr interessanten Beitrag gab es von Frau Univ.-Prof. Dr. Annette Ostendorf (Universität Innsbruck) zum Thema „Wirtschaftspädagogik 4.0 – Herausforderungen und Chancen einer digitalisierten Ökonomie für Wissenschaft und Praxis der Wirtschaftspädagogik“.

Die Abt. II/3 bedankt sich bei den Administrator/innen für ihre rege Teilnahme, beim Schulleiter Hofrat Mag. Dr. Peter Kreinig für die Unterstützung bei der  Ausrichtung dieser Tagung und bei LSI Mag. Christoph Mayer (LSR für Tirol) für die Vorarbeiten zum Gelingen dieser Veranstaltung.

Text und Foto: Dominik Böck, MSc (WU)

Die Geschichte zeigt, dass die reale Wirtschaft immer wieder Verwerfungen erzeugt hat, die durch verschiedene Denkschulen der Ökonomie unterschiedliche beantwortet wurden und werden. Beim 16. VWL-Perspektiven Seminar standen "Alternativen im Wirtschaftsmodell im Diskurs" in Zentrum. Es lohnt sich, über Ökonomie, über den Kapitalismus, über Alternativen im Wirtschaftsmodell zu sprechen, denn die allfällige Missachtung bis hin zur offenen Ablehnung vieler Bürger/innen nimmt ihnen die Chance, als mündige und aktive Teilnehmer/innen und Beteiligte einer Zivilgesellschaft Einfluss zu nehmen, sich zu engagieren und so zu einer besseren Gesellschaft für alle beizutragen. Zivilgesellschaft ist Selbstbewusstsein, und das ist ohne die Fähigkeit, sich selbst zu bestimmen, nicht machbar.

Unsere Unternehmen brauchen qualifizierte Fachkräfte!
Unsere Unternehmen brauchen Nachwuchs!
HAK-SchülerInnen brauchen eine bestmögliche Vorbereitung auf das Berufsleben!
HAK-SchülerInnen brauchen Praxis!

All diese Ansprüche werden durch das neue Projekt <<HAK FORWARD>> erfüllt.

Beim netzwerk:forum 2017 in der business education bruck an der leitha hielt MinR Mag. Andrea Gintenstorfer vom BMB die Keynote "The Hidden Champion: Übungsfirma - Weltmarktführer aus Österreich". 20 Jahre Übungsfirmen standen im Mittelpunkt der erfolgreichen Veranstaltung. Die guten Beziehungen der Schule zur Wirtschaft und Politik waren sichtbar.

Lesen Sie weiter auf http://www.bebruck.at/netzwerkforum-2017/.

Video

Zukunftsthemen werden an Handelsakademien und Handelsschulen groß geschrieben. Aus diesem Grund steht die jährliche Tagung der Führungskräfte ganz im Zeichen von Berufsbildung 4.0.

Wien (OTS) - In den Räumlichkeiten der Wirtschaftskammer Oberösterreich in Linz dreht sich zwei Tage lang alles um die neuen Chancen, die sich durch die Schulautonomie ergeben.

Die Vienna Business School Mödling feierte am vergangenen Freitag das 60-Jahr-Jubiläum der Handelsakademie. Direktorin OStR Mag. Marina Röhrenbacher konnte dazu viele prominente Gäste begrüßen.

Rund 200 Gäste feierten beim stimmungsvollen Schuljubiläum, das in den Abendstunden mit dem Absolventenfest „Coming Home“ ausklang. Neben LehrerInnen und SchülerInnen waren auch viele prominente AbsolventInnen und Partner der Schule gekommen.

Mit dem Förderpreis "Jugend trägt Verantwortung 2017" der Prof. Günter K. Kodek Stiftung werden Aktivitäten und Projekte, die besonderes soziales Engagement und starkes Verantwortungsbewusstsein zeigen, ausgezeichnet: Anfang September 2017 nahmen Sarah Dräxler, Sarah Stickler, Maria Aigner, Nina Koller und Nicole Wagner aus der Vienna Business School - Handelsakademie und Handelsschule Schönborngasse für ihr Projekt "Sami und die Leine" diesen begehrten Förderpreis entgegen. 

Mehr im Pressebericht bzw. unter:

www.startedeinprojekt.at/projekte/sami_und_die_leine/

Eurologisch-Newsletter

D. Böck - Fr, 2017-09-29 09:52

Die Oesterreichische Nationalbank bietet seit September 2017 ein neues Service an: den Eurologisch-Newsletter. Vierteljährlich informiert das Eurologisch-Team der OeNB über unterschiedliche Angebote sowie Tipps und Hinweise zu aktuellen Veranstaltungen, Fortbildungen und vieles mehr. Zusätzlich wird in jedem Newsletter ein aktuelles Thema kurz und verständlich in der Rubrik „In 2.000 Zeichen“ aufbereitet. Thema in der Septemberausgabe: Bitcoin. Anmeldung unter: www.eurologisch.at/newsletter.html

Der österreichische Manager, Investment Banker und Autor Gerald Hörhan fällt nicht nur durch sein unkonventionelles Auftreten, sondern auch durch seine kontroversiellen Thesen in Zusammenhang mit Vermögensplanung und Digitalisierung auf.

Der Investment Punk fordert die „Digitale Revolution“ im Bildungssektor. Es sieht darin eine der wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben der nächsten Dekade. Themen wie Online Marketing, IT-Security und Intellectual Property sind wesentlich in der schulischen Ausbildung. Der Aufbau digitaler Kompetenzen ist seit Jahren ein fixer Bestandteil der Ausbildung an kaufmännischen mittleren und höheren Schulen (HAS, HAK). Das herausragende Angebot der HAK für Digital Business (DIGBIZ) macht fit für eine Karriere in der digitalen Zukunft.

Informatik zum Anfassen

In der Woche vom 21. bis zum 25. August 2017 fand heuer an der HAK für Wirtschaftsinformatik in Imst erstmals eine kostenlose IT-Summerschool statt. 25 Unterstufen-Schülerinnen und Schüler aus allen Bezirken des Tiroler Oberlandes nahmen teil und konnten interessante Einblicke in die Welt der Informatik gewinnen.

Informatiksysteme sind in allen unseren Lebensbereichen mittlerweile zur Normalität geworden. Fundierte Kenntnisse im Bereich der Informatik gelten als Schlüsselqualifikationen unserer Zeit. Sie helfen beim verantwortungsvollen Umgang, ermöglichen den kritischen Vernunftsgebrauch der neuen Technologien, stärken das Selbstbewusstsein der jungen Menschen im Alltag, können sozial ausgleichend wirken und bilden nicht zuletzt die Basis für ein erfolgreiches Berufsleben.

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