Wettbewerbe

115 Ideen für Gesundheit, Technik und Wirtschaft wurden beim 14. österreichweiten Maturaprojekt-Wettbewerb der FH Kärnten, der unter der Schirmherrschaft von Bildungsdirektor Robert Klinglmair steht, eingereicht. Vergeben wurden Geldpreise im Gesamtwert von 5.400 Euro von der Kärntner Sparkasse und 1.500 Euro vom Silicon Alps Cluster. Die Jury zeigte sich begeistert von der hohen Qualität der Arbeiten, die die Projektteams in Form einer Posterpräsentation vorstellten. In der Kategorie Wirtschaft, wie sollte es auch anders sein, holten sich die Teams aus der HAK1 Klagenfurt und der HAK Spittal/Drau die Plätze eins und zwei.    

Die Gewinnerinnen in der Kategorie Wirtschaft, Alina Asciyan und Arijana Mekanovic von der HAK1 International Klagenfurt, beschäftigten sich im Rahmen ihrer Diplomarbeit im Schwerpunktfach „Internationale Wirtschaft“ mit der Entwicklung einer Donation App in Kooperation mit der Firma xamoom GmbH und der Erstellung eines Businessplans. Die App soll sämtlichen Hilfsorganisationen, wie zum Beispiel Caritas, Rotes Kreuz, SOS Kinderdorf, Licht ins Dunkel, WWF und Non-Profit Organisationen im Sozialbereich die Möglichkeit bieten, sich auf einer gemeinsamen Plattform zu präsentieren und auf Hilfsangebote aufmerksam zu machen. Ein Auszug aus der Jurybegründung: „Mit der Donation-App haben die zwei Schülerinnen einen hervorragend ausgearbeiteten Business-Plan erstellt. Ihre Geschäftsidee hat einen ernsten Hintergrund und trifft dabei im Sinne des Social Entrepreneurship den Zahn der Zeit.“ Die Gewinnerinnen erhielten 1000 Euro Preisgeld.

Musikalisch wurden rund 280 Schülerinnen und Schüler aus 15 HAKs der Steiermark von der Band der BHAK Deutschlandsberg im großen Arbeiterkammersaal in Graz begrüßt. Die Arbeiterkammer lud bereits zum neunten Mal zur Preisverleihung des Arbeiterkammerwettbewerbes zum Thema Dienstvertrag und zur Übergabe der Zertifikate des QualitätsAudits der Übungsfirmen ein.

"Gute Qualität im Bildungssystem ist uns sehr wichtig", betonte AK-Präsident Josef Pesserl in seiner Begrüßung und auch die Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner ist von der Schulform der HAK überzeugt, da auch ihr Sohn ein erfolgreicher Absolvent einer Handelsakademie ist. Der Leiter des Pädagogischen Dienstes der Bildungsdirektion, Hermann Zoller, und die Bildungsqualitätsmanagerin Andrea Graf betonten in ihren Reden die Einzigartigkeit der Übungsfirmen.

Ein Hauptteil der Veranstaltung war die Übergabe der Zertifikate an 30 Übungsfirmen. Die Steiermark war heuer das einzige Bundesland, in dem alle eingereichten Arbeiten auch zertifiziert wurden und liegt mit dem Anteil an zertifizierten Übungsfirmen weit über dem österreichischen Durchschnitt. Drei Tage lang wurden die Zertifizierungsunterlagen aller österreichweit eingereichten Übungsfirmen von einem Gremium bewertet – auch das ist einzigartig. In keinem anderen Gegenstand hat man die Möglichkeit sich von schulfremden Personen bewerten zu lassen und ein Zertifikat als Lohn seiner Bemühungen zu erwerben.

Zum 16. Mal wurden vorgestern in der Vienna Business School Akademiestraße „Amicus Awards“ für besondere soziale Projekte von engagierten Schülerinnen und Schülern vergeben. Prämiert wurden die drei besten aus elf Projekten, darüber hinaus wurde auch ein Publikumsaward vergeben. Die Vienna Business School Akademiestraße ist die älteste Handelsakademie Österreichs, deren SchülerInnen und PädagogInnen setzen sich immer wieder für soziale Belange ein. Bei der „Amicus Award“-Gala am Dienstag am Abend gratulierte auch Dr. Monika Vana, Abgeordnete zum Europäischen Parlament, die selbst Absolventin der Vienna Business School Akademiestraße ist.

Direktor HR Mag. Karl Brechelmacher betonte in seiner Rede das Engagement der SchülerInnen und des Initiators des „Amicus Award“, Religionslehrer Dr. Piotr Kubiak. „Es geht uns darum, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern zu zeigen, dass auch das soziale Gewissen besondere Bedeutung hat“, stimmte der Direktor die rund 150 anwesenden Gäste auf die Verleihung ein. Diese stand heuer unter dem Motto „Spirit of Charity“.

Als gleichwertige Sieger wurden folgende Projekte gekürt:

Der FH OÖ Campus Steyr ruft jährlich Maturantinnen und Maturanten aus ganz Österreich auf, ihre vorwissenschaftlichen Arbeiten rund um die Themen“ Controlling, Rechnungswesen und Finanzmanagement“ einzureichen. 3 Maturanten/innen der 5BK der Handelsakademie Feldbach überzeugten die Fachjury, bestehend aus FH-Professoren und namhaften Experten aus der Wirtschaft mit den Ergebnissen ihrer Diplomarbeit.

8 Teams waren nach einer Vorauswahl zum Finale nach Steyr eingeladen. Stefan Hütter, Clemens Lerner und Lena Marbler belegten dort mit der Präsentation ihrer Arbeit „Wohnimmobilie – Investment.Develompemt.Vermarktung“ Platz 1, der mit einem Preisgeld von € 1.000,00 belohnt wurde.

Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurden Finanzierungsmöglichkeiten zur Realisierung derartiger Projekte kritisch hinterfragt, angefallene Projektkosten (Echtdaten) ausgewertet und Interessen von potenziellen Kunden zielgruppenspezifisch erhoben und erläutert. Erstellt wurde diese Arbeit im Auftrag der AVENTA Immobilien GmbH, Ludersdorf in Zusammenarbeit mit Univ.-Prof. Gottfried Mauerhofer vom Institut für Baubetrieb und Baumanagement der TU Graz. Die Projektbetreuung an der Schule wurde von Prof. Ingrid Heinrich durchgeführt.

Diese Matura-Diplomarbeit wurde auch mit dem RYBA Preis 2019 (Rotary Youth Business Award) vom Rotary Club Feldbach ausgezeichnet.

  • Zwei Geschäftsideen der Vienna Business School Schönborngasse und Floridsdorf ausgezeichnet
  • Floridsdorfer Schülerin gewinnt darüber hinaus beim Redewettbewerb „SAG’S MULTI!“
  • SchülerInnen punkten mit Ideen zu ökologischen und sozialen Anliegen

Einen zweifachen Sieg konnte die Vienna Business School beim Wettbewerb „Next Generation“ der Bank Austria verbuchen: Die Vienna Business School Schönborngasse gewann mit ihrem Team „BioEyes“ in der Kategorie „Bestes Geschäftsmodell in Wien“, die Vienna Business School Floridsdorf erzielte den ersten Platz mit ihrem Team „QuickHelp“ in der Kategorie „Social Entrepreneurship“ und erhielt den Sonderpreis Social Impact. Beide Teams fahren als Vertreter Österreichs im Herbst zum „Youth Start European Entrepreneurship Award“ in Barcelona.

Die Vienna Business School Floridsdorf darf sich darüber hinaus noch über einen weiteren Erfolg einer Schülerin freuen: Rebecca Victoria De Vera ist eine der GewinnerInnen beim mehrsprachigen Redewettbewerb „SAG’S MULTI!“. Insgesamt traten mehr als 600 Schülerinnen und Schüler bei diesem Wettbewerb an, 140 schafften es ins Finale, das zum Teil auch an der Vienna Business School Floridsdorf stattfand, 19 wurden am 2. Mai ausgezeichnet.

„An allen Standorten der Vienna Business School wollen wir unsere Schülerinnen und Schüler anleiten, Ideen zu entwickeln und diese selbstbewusst zu präsentieren. Wir freuen uns über die tollen Leistungen bei diesen Wettbewerben“, so KommR Helmut Schramm, Präsident des Schulerhalters Fonds der Wiener Kaufmannschaft.

Details zu den ausgezeichneten Projekten und der Rede:

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