Wettbewerbe

Es wird doch übers Geld gesprochen

N. Hanauer - Do, 2016-06-09 11:11

2. Österreichische Staatsmeisterschaften "Schüler/innen debattieren“

Im Zeitalter von Web 2.0 betreten viele von uns kein Restaurant mehr ohne vorher die Meinung von unzähligen Usern abzufragen. Über eine Vielzahl von Internetseiten sprechen und bewerten wir unsere Zahnärzte, Kindergärten, Schulen und Vieles mehr – nur übers Finanzielle reden wir mit kaum jemandem. Denn wie hat es die Großmutter so treffend formuliert: „Über Geld spricht man nicht“.

Als Keynote Speakerin für die zweiten österreichischen Schülerdebattiermeisterschaften (3.6.2016 – Technisch Gewerbliche Abendschule – Wien) versuchte Bettina Pfluger, Wirtschaftsredakteurin beim Standard, eine Lanze dafür zu brechen, dass wir eben über das sprechen, was so oft ausgelassen wird – das liebe Geld. In dieselbe Kerbe schlägt Reinhard Göweil – Chefredakteur der Wiener Zeitung – mit seiner Sichtweise vom Schlaraffenland, indem der Staat für jeden das Geld bereitstellt.

Auch in diesem Jahr wurden im Austrian Standards Institute in Wien die Zertifikate Qualitätsmarke Übungsfirma an 22 Wiener Übungsfirmen-Teams überreicht. Sie haben eine Gültigkeit bis 30.6.2018. Damit sind aktuell etwa
35 % aller Wiener Übungsfirmen im Besitz eines gültigen Qualitäts-Zertifikats und haben durch die Erfüllung eines umfangreichen Kriterienkatalogs bewiesen, dass sie auf einem ausgezeichneten praxisgerechten Niveau arbeiten.

Dr. Grün vom ASI sprach in seinem Beitrag über die "Standardisation bridge", Andrea Gintenstorfer (Leiterin von ACT) ging den "Selfies" auf den Grund - heuer veranstaltete ACT ja erstmals eine „Selfie - Challenge“, Susanna Weiss (Organisatorin der Wiener Übungsfirmen-Messe) zeigte Highlights der Wiener Übungsfirmen-Messe, Susanne Szemler und Beate Tötterström (ARGE ÜFA Wien) gaben einen Überblick über die QM-Zertifizierung.

Bei der anschließenden Überreichung der Zertifikate durch Herrn LSI Mag. Burda präsentierte sich jede Übungsfirma mit einer eigenen Folie und gab so einen Überblick über die Vielfalt der Geschäftstätigkeiten.

MMag. Beate Tötterström, ARGE ÜFA Wien

„Stapiler“, eine Möbel-App, mit der man sich Gestaltungsvorschläge für einen Raum oder einen abgegrenzten Bereich erstellen lassen kann. So lautet die Geschäftsidee, welche die Schüler der 3BK im Rahmen ihres BPQM-Unterrichts ausarbeiteten. Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten, kostengünstig und ohne großen Aufwand sind die wesentlichen Vorteile dieser neuartigen Applikation. Prompt wurde diese Idee beim Businessplanwettbewerb „Next Generation Vol. 10“ der Bank Austria eingereicht.

Eine Jury bewertete die „Stapiler-App“ unter den besten drei Ideen Niederösterreichs. Im Rahmen des „Fest der Ideen“, welches am 13. April fand zum 6. Mal in Wien stattfand, wurden die Schüler ausgezeichnet. Mustafa Olgun, Jonas Reitbauer, Perrine Ritzinger und Ines Schneckenleithner traten gemeinsam mit Dr. Jürgen Hörndler, Mag. Manfred Schörghuber und Schulleiter Dr. Franz Hofleitner die Reise nach Wien an. Die cleversten Geschäftsideen von Jugendlichen aus Niederösterreich und Wien standen dabei im Zentrum. Im Oktagon der Bank Austria wurden die „Stapilers“ unter dem Applaus von Landesschulinspektorin Dr. Brigitte Schuckert und Ministerialrätin Mag. Katharina Kiss geehrt.

Die Vienna Business School Schönborngasse (VBS) lud am Montag zum schulinternen Businessplanwettbewerb „Entepreneure mit Zukunft und Spirit“, wo sich zwölf Schülerteams einen ideenreichen Wettkampf lieferten. Die Jury prämierte abschließend die innovativen Geschäftsideen der vier besten Teams.

Generation Euro Students' Award

N. Hanauer - Do, 2016-03-24 13:07

Schüler der HAK Zell am See zeigten ausgezeichnete Leistungen! Das Siegerteam fliegt zur EZB nach Frankfurt.

Der Generation Euro Wettbewerb wird seit 2011/12 in Österreich von der OeNB ausgerichtet. Schülerinnen und Schüler der HAK Zell am See, vom Ausbildungsschwerpunkt Finanz- und Risikomanagement (FiRi), nehmen seitdem jährlich am Generation Euro Students'- Award (www.generationeuro.at) der Österreichischen Nationalbank teil.

Dieser Wettbewerb, bestehend aus drei Runden, macht Jugendliche mit dem Eurosystem sowie der Geldpolitik vertraut und wird heuer das vierte Jahr in Folge durchgeführt.

Die Erfolgsbilanz der HAK-Schülerinnen und HAK-Schüler kann sich sehen lassen: In den letzten Jahren schaffte zweimal ein Team der HAK Zell am See den Einzug in die Finalrunde und belegte jeweils den dritten Platz. Dieses Jahr schafften ausschließlich Schülerinnen und Schüler der HAK Zell am See den Einzug ins Finale. Sie gingen nach den ersten beiden Runden des Wettbewerbes, zu dem sich 43 Teams aus ganz Österreich registriert haben, als die drei besten Teams hervor.

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