Vienna Business School: Amicus Award für soziale Projekte von SchülerInnen vergeben

An der Vienna Business School Akademiestraße wurden am Dienstag am Abend zum 15. Mal die „Amicus Awards“ für besondere soziale Projekte von engagierten Schülerinnen und Schülern vergeben. Es wurden die drei besten aus insgesamt 12 Projekten prämiert.

Die Vienna Business School Akademiestraße ist die älteste Handelsakademie Österreichs, deren SchülerInnen und PädagogInnen sich immer wieder für soziale Belange engagieren. Der „Amicus Award“ wurde initiiert von Religionsprofessor Dr. Piotr Kubiak, der die umfangreichen sozialen Aktivitäten bis heute leitet. Der Award steht heuer anlässlich des 100. Geburtstags von Nelson Mandela unter dem Motto „Veränderung, sie beginnt mit dir.“

Als gleichwertige Siegerprojekte wurden folgende drei Projekte gekürt und erhielten je eine bronzene Amicus-Statue:

  • Das Projektteam von „Freundschaft verbindet“ half Kindern aus dem Slum Matahare in Kenia. Das Projekt dauert bereits sechs Jahre. Während dieser Zeit wurde 21 Kindern der Schulbesuch ermöglicht, sie erhalten Schulgeld und warme Mahlzeiten, bekommen Hefte, Bücher und Schuluniformen finanziert und haben auch die Möglichkeit, im Internat zu wohnen. Die SchülerInnen der Vienna Business School Akademiestraße (derzeitige Projektträger: Klasse 1BK) führten mehrere Spendensammel-Aktionen durch, gemeinsam mit den Projektpartnern Integrative Schule Hernals und Pfarre Sühnekirche Hernals.
  • Die Projektgruppe „Generationenwald“ der Klasse 3DK hat im Mutter-Kind-Heim der Caritas Socialis in Wien Feiern zum Thema Wald gestaltet, im Naturpark Purkersdorf Bäume gepflanzt und in den vergangenen Monaten auch zahlreiche naturbezogene Aktivitäten mit den BewohnerInnen der Parkresidenz Döbling durchgeführt.
  • Bei „Kindheit für Afrika“ bereitete die Klasse 2BK Kindern in Tschad eine Freude. Sie sammelten Geld- und Sachspenden für Fahrräder und einen Kinderspielplatz. Die Spenden wurden mit der Hilfe von Kapuzinermönchen im Tschad überreicht.

Der Amicus Award des Publikums ging heuer an:

  • Ausschwitz prägt“: Die drei Maturaklassen 5AK, 5BK und 5DK besuchten das Konzentrationslager Ausschwitz – Birkenau. Die Besichtigung hinterließ bei den SchülerInnen tiefe Eindrücke, die im Rahmen einer Ausstellung an der Schule bearbeitet und so auch den SchulkollegInnen zugänglich gemacht wurden. An der Reise nahmen katholische und jüdische SchülerInnen teil.

Schwester Marie-Claire von den Schwestern von Mutter Theresa in Wien mit „ihrer“ Projektgruppe.

Die SchülerInnen Kasperska Klaudia Anna, Hlavacek Bettina, Wick Julia und Zak Claudia Juliana (v.l.n.r.), deren Projektgruppen ausgezeichnet wurden und die stellvertretend die Amicus-Statuen übernahmen.

Folgende weitere acht Sozialprojekte der SchülerInnen nahmen am Amicus Award teil:

  • „SOS-Kinderfreud‘“ organisierte Spielnachmittage und Ausflüge für das SOS-Kinderdorf Floridsdorf.
  • „Paten der Liebe“ half einer neunköpfigen Flüchtlingsfamilie aus Somalia, die in Wien lebt.
  • Bei „TierQuarTier & Wir“ wurden Spielgeräte für die Tiere des Wiener Tierquartiers gebastelt.
  • „Für die 4. Welt“ half Wiener Obdachlosen durch Sachspenden und Bewusstseinsbildung bei Passanten.
  • „Noi ajutăm“ brachte Weihnachtsgeschenke und eine Schaukel in ein Kinderheim in Rumänien.
  • „Gastro am Gürtel“ half den Schwestern von Mutter Theresa beim Bekochen von Obdachlosen in Wien.
  • Bei „Die Vaterrolle“ organisierten SchülerInnen für Müttern und Kinder, die Gewalterfahrungen gemacht, eine Faschingsfeier mit viel Tanz und Freude.
  • Bei „Haus der Barmherzigkeit“ verbrachten die SchülerInnen Zeit mit demenzkranken, alten Menschen.

Anlässlich der Preisverleihung hob KommR Helmut Schramm, Präsident des Schulerhalters Fonds der Wiener Kaufmannschaft, das ausgeprägte soziale Engagement hervor: „Die Schülerinnen und Schüler haben sehr viel Freude vermittelt. Man kann den Jugendlichen dazu nur gratulieren!“ Und Religionsprofessor und Amicus-Initiator Dr. Piotr Kubiak ergänzte: „Die Schülerinnen und Schüler haben gestrahlt, als sie die Projekte vorbereitet und durchgeführt haben. Ich bin so stolz auf sie!“ Das soziale Engagement an der Vienna Business School Akademiestraße betonte auch Direktor Hofrat Mag. Karl Brechelmacher: „Unsere Schule wurde für das langjährige soziale Engagement sogar als PILGRIM-Institution zertifiziert.“

Einen besonders emotionalen Moment gab es, als Schwester Marie-Claire von den Schwestern von Mutter Theresa in Wien auf die Bühne ging, um sich für das Engagement einer Projektgruppe zu bedanken: „Wenn man die Liebe teilen kann, wirkt sie doppelt.“  Und auch der 13jährige Christian, der in einem Kinderheim in Rumänien lebt, das die SchülerInnen der Vienna Business School unterstützen, war mithilfe der SchülerInnen angereist, um den Abend mitzuerleben. Er hatte schon etwas Deutsch gelernt und sagte: „Ich freue mich, dass ich hier in Wien dabei sein darf. Danke an Eure Schule, dass Ihr uns helft!“

„Kindheit für Afrika“ erhielt einen Amicus Award. Hier am Bild die SchülerInnen der ausgezeichneten Projektgruppe mit KommR Helmut Schramm, Präsident des Fonds der Wiener Kaufmannschaft (1. v. r.)

Schwester Marie-Claire von den Schwestern von Mutter Theresa in Wien mit „ihrer“ Projektgruppe.

Credits aller Fotos: © Harald Klemm / honorarfrei im Zusammenhang mit dieser Presseinformation

An das „Generationenwald“-Projektteam überreichte Tischtennis-Olympiasieger Andreas Vevera (1.v.l.) den Amicus Award. „Ich gratuliere allen, die ein solches soziales Engagement zeigen. Die Veranstaltung heute, bei der ich so herzlich empfangen wurde, fand ich sehr schön“, so Vevera, der anschließend sogar mit SchülerInnen Tischtennis spielte.

„Kindheit für Afrika“ erhielt einen Amicus Award. Hier am Bild die SchülerInnen der ausgezeichneten Projektgruppe mit KommR Helmut Schramm, Präsident des Fonds der Wiener Kaufmannschaft (1. v. r.)

An das „Generationenwald“-Projektteam überreichte Tischtennis-Olympiasieger Andreas Vevera (1.v.l.) den Amicus Award. „Ich gratuliere allen, die ein solches soziales Engagement zeigen. Die Veranstaltung heute, bei der ich so herzlich empfangen wurde, fand ich sehr schön“, so Vevera, der anschließend sogar mit SchülerInnen Tischtennis spielte.

An das „Generationenwald“-Projektteam überreichte Tischtennis-Olympiasieger Andreas Vevera (1.v.l.) den Amicus Award. „Ich gratuliere allen, die ein solches soziales Engagement zeigen. Die Veranstaltung heute, bei der ich so herzlich empfangen wurde, fand ich sehr schön“, so Vevera, der anschließend sogar mit SchülerInnen Tischtennis spielte.

Das Projekt „Auschwitz prägt“ erhielt den Amicus Award, den das Publikum verlieh. Hier am Bild überreichen Dr. Johann Hisch vom Internationalen Bildungsnetzwerk PILGRIM (1. v.l.) und der Amicus-Initiator Dr. Piotr Kubiak (1. v.r.) die bronzene Amicus-Statue an die SchülerInnen.

Das Projekt „Auschwitz prägt“ erhielt den Amicus Award, den das Publikum verlieh. Hier am Bild überreichen Dr. Johann Hisch vom Internationalen Bildungsnetzwerk PILGRIM (1. v.l.) und der Amicus-Initiator Dr. Piotr Kubiak (1. v.r.) die bronzene Amicus-Statue an die SchülerInnen.

Über den Amicus Award

Seit 2002 werden jedes Jahr bis zu zwölf SchülerInnen-Gruppen, die sich im sozialen und ethischen Bereich engagieren, an der Vienna Business School Akademiestraße ausgezeichnet. Die Projekte während eines feierlichen Galaabends präsentiert, wobei eine sechsköpfige Jury nach genau festgelegten Prinzipien drei Projekte als gleichwertige Sieger mit der bronzenen Amicus-Statue prämiert. Als Jurymitglieder werden Vertreter von Eltern, Lehrern, Schülern, NGOs, Behindertensportverbänden und Religionen eingeladen. Darüber hinaus vergibt das anwesende Publikum den „Publikums-Amicus“. Der Galaabend anlässlich des Amicus Awards wird jedes Jahr von einer anderen Klasse der Schule organisiert.

Rückfragen:

Fonds der Wiener Kaufmannschaft
Mag. Sabine Balmasovich
T  +43 (1) 501 13-7104
balmasovich@kaufmannschaft.com

Die SchülerInnen Kasperska Klaudia Anna, Hlavacek Bettina, Wick Julia und Zak Claudia Juliana (v.l.n.r.), deren Projektgruppen ausgezeichnet wurden und die stellvertretend die Amicus-Statuen übernahmen.
Schwester Marie-Claire von den Schwestern von Mutter Theresa in Wien mit „ihrer“ Projektgruppe.
„Kindheit für Afrika“ erhielt einen Amicus Award. Hier am Bild die SchülerInnen der ausgezeichneten Projektgruppe mit KommR Helmut Schramm, Präsident des Fonds der Wiener Kaufmannschaft (1. v. r.)
An das „Generationenwald“-Projektteam überreichte Tischtennis-Olympiasieger Andreas Vevera (1.v.l.) den Amicus Award. „Ich gratuliere allen, die ein solches soziales Engagement zeigen. Die Veranstaltung heute, bei der ich so herzlich empfangen wurde, fand ich sehr schön“, so Vevera, der anschließend sogar mit SchülerInnen Tischtennis spielte.