#ichkauflokal – Sieg an die HAK Hallein und HAK Zell am See

Schülerinnen der HAK Hallein und HAK Zell am See bewiesen Innovationsgeist beim Wettbewerb der Wirtschaftskammer Salzburg „#ichkauflokal“ und überzeugten mit kreativen Konzepten zur Stärkung des lokalen Handels.

„Und der Sieg geht an ... !“ war wohl der begehrteste Satz beim Finale des Wettbewerbs #ichkauflokal in der Wirtschaftskammer Salzburg. Doch bevor die Teams der HAK Hallein und HAK Zell am See über ihre Erfolge jubeln konnten, galt es zunächst ein Konzept zur Stärkung des regionalen Handels zu entwickeln und die Jury mit Innovationsgeist, Originalität, Nachhaltigkeit und Marktreife der eigenen Geschäftsidee zu überzeugen. „Es ist spannend, welch Innovationsfreude die Jugendlichen von heute haben und mit welch hohem Durchhaltevermögen sie lösungsorientierte Konzepte für die Zukunft umsetzen“, zeigte sich die Jury beeindruckt.

Platz 1 ging an das Team von „Perfect Picture“ (HAK Hallein), das Team von „Hoamatgfüh“ (HAK Zell am See) freute sich über den 2. Platz und der 3. Platz ging an das Team von der „Pop-up-City“ (HAK Hallein) (Fotocredit Neumayr/Leo)

Platz 1 ging an das Team von „Perfect Picture“ (HAK Hallein), das Team von „Hoamatgfüh“ (HAK Zell am See) freute sich über den 2. Platz und der 3. Platz ging an das Team von der „Pop-up-City“ (HAK Hallein)
(Fotocredit Neumayr/Leo)
Siegerkonzept von Perfect.Picture

Den regionalen Handel mit der Begeisterung für das „perfekte“ Fotos zu verbinden, war die Grundidee von Christina Dullnig, Katharina Stegmayer, Dajana Todorovic und Melanie Gsenger, der Projektgruppe von „Perfect.Picture“ der HAK Hallein. „Wir sind selbst ständig am Handy aktiv und teilen tolle Erlebnisse mit Bildern auf unseren Instagram-Account mit unseren Freunden. Diesen Hype um die Social Media Plattformen wie Instagram, Snapchat, etc. wollten wir auch für den Handel nutzen. Deshalb bieten wir an prominenten Plätzen in ganz Salzburg spezielle Fotostationen an, wo potentielle Kunden die Möglichkeit haben Fotos mit Produkten von lokalen Händlern zu machen. Egal ob beispielsweise ein Foto mit Trachtenhut vor der imposanten Bergkulisse, Schmuck und edle Accessoires vor dem Salzburger Festspielhaus, Beachmode entlang der Seepromenade, usw., wir bieten verschiedene Themen an.“, beschreibt Christina die grundlegende Idee. „Unsere Fotostationen sind flexibel und werden ähnlich dem Guerilla Marketing Konzeptes unerwartet und spontan aufgebaut, weshalb sie große Aufmerksamkeit erregen. Durch die Verlinkung mit den jeweiligen Händlern via Link und Hashtag sowie den automatischen Upload auf Instagram, werden auch Freunde auf das Angebot der regionalen Fachhändler aufmerksam. Erste Marktforschungen sowie ein Praxistest in der Stadt Salzburg, zeigten bereits wie toll dieses Angebot angenommen wird und dass das Kundeninteresse für die regionalen Kooperationspartner deutlich steigt.“, erläutert das Team von Perfect Picture ihr Erfolgsmodell.

Neben dem kreativen Konzept überzeugte die Fachjury vor allem das ausgereifte Businesskonzept, das Marktpotential sowie das Engagement mit der die vier Schülerinnen der HAK Hallein ihr Business außerhalb der Schule betreiben.

Christina Dullnig, Melanie Gsenger, Katharina Stegmayer, Dajana Todorovic, Elke Austerhuber (HAK Hallein) siegten beim Wettbewerb #ichkauflokal  Fotocredit: Neumayr/Leo

Christina Dullnig, Melanie Gsenger, Katharina Stegmayer, Dajana Todorovic, Elke Austerhuber (HAK Hallein) siegten beim Wettbewerb #ichkauflokal
Fotocredit: Neumayr/Leo

Platz 2 geht an Hoamatgfüh

Daniela Ebser, Carina Peer, Anna Riedlsperger, Sarah Leimgruber und Andreas Gerstgraser (HAK Zell am See) war bei ihrem Konzept wichtig, „den regionalen Handel zur Zusammenarbeit zu motivieren. Auf einer neu geschaffenen Online-Plattform werden die Artikel verschiedener lokaler Händler zentral angeboten. Dadurch entsteht aus vielen kleinen Sortimenten, ein großes Sortiment aus dem der Kunde zentral wählen kann.“, beschreiben die Schüler ihre Idee. Auch wenn die Kunden die Waren im Netz kaufen, so sind es die lokalen Unternehmen, die entweder die Ware direkt zum Kunden liefern oder er sie dort abholen kann. Durch diesen persönlichen Kontakt mit regionalen Händlern entsteht ein ganz spezielles „Hoamatgfüh“ und die Kunden werden motiviert beim Kauf von Freizeit- und Modeartikel den lokalen Handel zu präferieren.

Das Team von „Hoamatgfüh“ freut sich über Platz 2.  Fotocredit: Neumayr/Leo

Das Team von „Hoamatgfüh“ freut sich über Platz 2.
Fotocredit: Neumayr/Leo

Die Idee der Pop-up-City Hallein gewinnt Platz 3

Ein ganz anderes Konzept haben Michelle Prilic, Aylin Aygün und Sedanur Aydogdu entwickelt. „Hallein entwickelt sich immer mehr zu einem trendigen, kulturellen Hotspot. Dieser Entwicklung wollen wir mit einer zeitlich befristeten Pop-up-City im Fashionbereich unterstützen. Deshalb haben wir mit der Pop-up-City ein spezielles Angebot für alle „Fashionistas“ entwickelt, wo Jungdesigner, lokale Händler und oftmals unbekannte Talente aus der Modebranche die Möglichkeit haben sich einem breiten Publikum zu präsentieren und eine neue Zielgruppen anzusprechen.“, erklärt Michelle Prilic die Idee.