HAK-Skills – Die BHAK Eisenerz trug HAK-Landesmeisterschaften in Entrepreneurship aus

Neun Teams aus sechs steirischen HAKs stellten ihre unternehmerischen Talente bei den „HAK Skills“, den Landesmeisterschaften in Entrepreneurship, unter Beweis. Die BHAK Eisenerz war Organisator. Die Teams bekamen zu Beginn ein Thema aus den global goals, nämlich Abfallvermeidung und -management zugelost. Zu dem Thema entwickelte jedes Team eine Geschäftsidee und präsentierte sie schriftlich in englischer Sprache als Businessplan. Dabei mussten das Unternehmen, seine Zielgruppe, die Marketingstrategie und natürlich auch der Finanzbedarf erklärt werden. Die schriftlichen Arbeiten wurden von einem Professorinnenteam der teilnehmenden HAKs unter Anleitung der Organisatorinnen, Karin Späth und Petra Perndorfer, Entrepreneurship-Koordinatorinnen in der Steiermark, bewertet.

Als Höhepunkt wurde der Plan in Form eines Pitches einer externen Jury, bestehend aus Wirtschaftstreibenden und Wirtschaftskammerfunktionären des Bezirkes Leoben, nämlich Markus Riedler (Napalm Records), Patrick Schrattner (ZPP), Alexander Sumnitsch (WKO) und Wolfgang Wimmer (Raiba) auf Englisch vorgetragen. Dafür standen jedem Team höchstens zwei Minuten zur Verfügung. Anschließend stellten die Jurymitglieder Fragen zu den Konzepten.

Das Siegerteam stellte die HAK Feldbach, gefolgt von der HAK Grazbachgasse und HAK Weiz. Hervorzuheben sind nicht nur das überzeugende unternehmerische Fachwissen und die Kreativität der Jugendlichen, sondern auch ihre hervorragenden Englischkenntnisse. „Für einige der Konzepte könnte ich mir durchaus eine Umsetzung vorstellen“, so Markus Riedler Gründer und CEO von Napalm Records. Die Ideen gingen von Apps zur Abfallvermeidung über recycelte Schulartikel aus Plastik Abfall unserer Meere, Gebrauchtwasseraufbereitung bis zu einem Lokal, welches Produkte kurz vor dem Ablaufdatum verarbeitet und die daraus entstandenen Menüs für sozial Benachteiligte billig abgibt. Andrea Graf, Qualitätsbeauftragte der Bildungsdirektion Steiermark, lobte bei der Siegerehrung die “Selbstverständlichkeit, Sicherheit und Souveränität“ der Schüler und Schülerinnen.

Teilnehmer/innen