Auf dem Weg zur plastikfreien Schule

Mehr trinken, Müll vermeiden: Schule startet Projekt, von dem Umwelt und Gesundheit profitieren / Vienna Business School Augarten als Ökolog-Schule zertifiziert

Wenn die Temperaturen nach oben klettern, ist es besonders wichtig, viel zu trinken. Das gilt gerade auch für SchülerInnen, denn wer zu wenig trinkt, kann Konzentrationsprobleme bekommen. Die Vienna Business School Augarten hat nun ein Projekt durchgeführt, um die SchülerInnen zu motivieren, viel zu trinken – gleichzeitig sollte aber auch die Menge an Plastikmüll sinken.

„Die Schule stellte Mehrwegflaschen zur Verfügung, die Schüler besorgten Sirup, den sie in der Klasse mit Leitungswasser mischen. Das ist gesünder als so manches Erfrischungsgetränk aus dem Automaten. Mittlerweile trinken die meisten Schülerinnen und Schüler aus ihren Mehrwegflaschen nur Wasser, sie sind auf den Geschmack gekommen“, freut sich Mag. Monika Schmidt, die das Projekt mit den SchülerInnen der 3AK durchführte.

Von drei Plastikflaschen auf null

„An heißen Tagen habe ich früher zwei bis drei Plastikflaschen pro Tag verbraucht. Jetzt trinken wir alle mehr, und gleichzeitig vermeiden wir Müll“, erzählt Schüler Valtin Berisha. Und Kollegin Carmen Winter pflichtet ihm bei: „Ich trenne den Müll zwar auch zu Hause schon seit Jahren, aber nach diesem Projekt weiß ich jetzt noch besser Bescheid. Ich denke auch mehr darüber nach, wo ich noch Müll vermeiden könnte“.Projektleiterin Schmidt hat bereits ehrgeizige Pläne, um das Projekt fortzusetzen: „Mein persönliches Ziel ist es, den Weg zur plastikfreien Schule zu ebnen. Eine von mir geleitete Übungsfirma, die ‚Green Clean‘, wird im kommenden Schuljahr untersuchen, wie wir weiter Müll reduzieren können. So wollen wir Lösungen erarbeiten, um auch in anderen Bereichen Einweg-Plastikverpackungen zu ersetzen. Wir haben viele Möglichkeiten, um Verpackungsmüll zu reduzieren, scheuen aber oft davor zurück, neue Wege zu gehen. Beispielsweise kann man Haarseife anstelle von Shampoo verwenden. Solche Themen wollen wir auch im Unterricht verstärkt besprechen. Und in der Schule selbst überlegen wir, wie wir den Papierverbrauch senken können“, so Schmidt.

Neues Ökolog-Zertifikat für die Schule

Das „Trinkprojekt“ ist aber nur eine von vielen Maßnahmen, die die Vienna Business School Augarten in puncto Umweltschutz und Gesundheit setzt. „Wir wurden soeben als ‚Ökolog-Schule‘ zertifiziert, weil wir auf allen Ebenen umweltbewusstes Handeln forcieren“, erklärt Direktor Mag. Alois Pack. „Beispielsweise sprechen wir im Unterricht intensiv über einen bewussten Umgang mit Energie. Für den Umweltschutz relevante, naturwissenschaftliche Hintergründe wurden durch Lehrausgänge in Nationalparks und das ‚Haus der Natur‘ vermittelt. Einige unserer Schülerinnen und Schülern haben vor kurzem außerdem ÖBB-Vorstandschef Andreas Matthä getroffen, um über nachhaltige Mobilität zu sprechen“, so Pack.

Bildunterschriften:
Foto 1: SchülerInnen der 3AK der Vienna Business School Augarten beschäftigten sich im Rahmen eines Schulprojektes damit, wie man an der Schule mehr trinken kann und gleichzeitig den Plastikmüll drastisch reduziert. Schüler Valtin Berisha (3.v.r.) übernahm die Aufgabe, Sirup für alle zu besorgen, so dass der Umstieg von Erfrischungsgetränken auf Leitungswasser in Mehrwegflaschen allen leichter fiel. Schülerin Carmen Winter (1.v.l.) erzählt, dass sie seit diesem Projekt häufiger darüber nachdenkt, auch in anderen Bereichen Müll zu vermeiden.

Foto 2: Pädagogin Mag. Monika Schmidt (3.v.l.), die das Projekt mit den SchülerInnen der 3AK durchführte freut sich, dass das Projekt zur Vermeidung von Plastikmüll so gut angekommen ist. Ihre Kollegin BEd Lisa Pototschnig beschäftigte sich in der Parallelklasse 3BK mit ihren SchülerInnen ausführlich mit bewusstem Trinken: Die Jugendlichen führten einen Trinkpass und achteten darauf, genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Foto 3: In der Pause viel trinken … auch bei der Jause im Augarten.

Fotocredit: Vienna Business School; honorarfrei verwendbar im Zusammenhang mit dieser Presseinformation

Rückfragen:
Fonds der Wiener Kaufmannschaft
Mag. Sabine Balmasovich
T  +43 (1) 501 13-7104
balmasovich@kaufmannschaft.com

Foto 1: siehe Bildunterschrift im Text
Foto 2: siehe Bildunterschrift im Text
Foto 3: siehe Bildunterschrift im Text
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