EU-Anerkennung

Auf EU-Ebene wird dem hohen Bildungsniveau der berufsbildenden höheren Schulen in der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufs­qualifikationen Rechnung getragen. Die Bildungs- und Ausbil­dungsgänge an den berufsbildenden höheren Schulen (BHS, einschließlich deren Sonderformen) sind dem Diplomniveau der Richtlinie zuzuordnen. Wie die Richtlinie ausdrücklich klarstellt, eröffnet dieser Aus­bildungsabschluss den Zugang zu einem reglementierten Beruf in einem anderen Mitgliedstaat, der für den Berufs­zugang den erfolgreichen Abschluss einer Hochschul- oder Universitätsausbildung von bis zu vier Jahren verlangt. Die Richtlinie eröffnet den Berufszugang, regelt aber keine Gleichhaltung von akademischen Graden.

Mit der neuen Richtlinie (RL) 2013/55/EU kommt es zu einer deutlichen Vereinfachung der Anerkennung von Berufsqualifikationen und Steigerung der Mobilität sowie zu einer weiteren Straffung und damit erhöhten Transparenz der Vorschriften für die Anerkennung beruflicher Qualifikationen.

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