Die HAK – Matura beginnt mit der Präsentation der Diplomarbeiten
Die Verfassung der Diplomarbeit ist der erste Teil der Reife- und Diplomprüfung an einer berufsbildenden höheren Schule. Die schriftliche Matura folgt im Mai, die mündliche im Juni. Das eigenständige Verfassen dieser Arbeit ist auch eine der Voraussetzungen zur Erlangung eines Ingenieurtitels nach Abschluss der Digital-Business HAK.
Ende März präsentierten die Abschlussklassen der HAK Spittal ihre Diplomarbeiten einer breiten Öffentlichkeit: Auftraggeber und Auftraggeberinnen aus der regionalen Wirtschaft, stolze Eltern und Verwandte, Mitschülerinnen und Mitschüler, Freunde und Freundinnen, sowie die Professorinnen und Professoren der HAK zeigten sich über die vielseitigen, absolut gelungenen Werke begeistert.
Die Bandbreite der Arbeiten reichte von fertigen Konzepten für Startups, über die Gestaltung digitaler Auftritte diverser Vereine, die Erstellung von Webshops für den Onlinehandel, Programmierung und Entwurf neuer Computerspiele, Analysen vom Einfluss des Klimawandels auf die Kosten des Sozialsystems, bis zu den rechtlichen Grundlagen für Diversionen iZm mit dem Suchtmittelgesetz im Bezirk Spittal/Drau.
Die Freude über die vollendeten Arbeiten war nicht nur bei den Auftraggeberinnen und Auftraggebern groß. „Es freut uns besonders, wenn sich die ganze Arbeit ausgezahlt hat: wir haben etwa für den Holzhandel Krainer eine moderne Plattform entwickelt, die den Betrieb professionell präsentiert – inklusive Kundenportal, Admin-Backend und API-basiertem Routenplaner zur exakten Berechnung der Lieferkosten. Ergänzt haben wir das Ganze mit einem 4K-Werbevideo, das den Weg des Holzes vom Wald bis ins Wohnzimmer authentisch in Szene setzt,“ beschreiben Tobias Linder und Marco Perntner aus der 5BK den Inhalt ihrer Diplomarbeit.
„Anhand der Diplomarbeiten sieht man, wie breit die HAK aufgestellt ist und wie viele hervorragende Kenntnisse unsere Absolventinnen und Absolventen sich während ihrer Ausbildung in den verschiedensten Bereichen angeeignet haben“, zeigt sich Direktor Mag. Reinhold Strobl begeistert. „Wer noch mehr dazu wissen will, dem empfehlen wir unsere Instagramseite, wo alle Arbeiten kurz vorgestellt werden.“
Text: Dr. Marion Koch-Hipp