Wettbewerbe
Landessprachenbewerb 2021 Salzburg
Unter der Organisation von Prof. Pamminger und Prof. Sageder nahmen am Dienstag, 17. Februar 2021 sprachbegeisterte Schülerinnen und Schüler der berufsbildenden mittleren und höheren Schulen sowie der Berufsschulen Salzburgs am Landessprachenbewerb des Bundeslands teil. Dort konnten sie sich in den Einzelbewerben Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch und Spanisch mit den besten Schülerinnen und Schülern anderer Schulen messen und ebenso ihre interkulturelle Kompetenz unter Beweis stellen. Aufgrund der derzeitigen Situation fand der Bewerb online statt.
Am 24. Februar 2021 wurden die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs bei einer Veranstaltung in Hybridform im Saal der Salzburger Nachrichten gefeiert.
Die sehr erfreulichen Ergebnisse der Teilnehmenden der kaufmännischen Schulen finden Sie hier:
digi.check HAK 2019 - Ergebnisse
Beim digi.check hak 2019 konnten sich 1.776 Schülerinnen und Schüler von insgesamt 2.967 aus 79 Handelsakademien für eine Urkunde qualifizieren. Die Urkunde wurde ab einer Leistung von 60 Prozent ausgestellt*. Die Landes- und Bundeslandbesten werden am 23. September 2019 im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung in Wien prämiert. Die Einladungen sowie Urkunden ergingen per E-Mail über die Schulleitungen an die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
### 1a. Siegerinnen und Sieger BundeswettbewerbVorname | Nachname | Schule |
| Amir | Dzelalagic | Bundeshandelsakademie Landeck |
| Oliver | Freller | Bundeshandelsakademie Rohrbach |
| Fabio | Grafeneder | Bundeshandelsakademie Mürzzuschlag |
| Raphael | Gruber | Bundeshandelsakademie Laa an der Thaya |
| Fabian | Hilmbauer | Bundeshandelsakademie Korneuburg |
| Haris | Majetic | Bundeshandelsakademie – Medien HAK Graz |
| Selina | Prenner | Bundeshandelsakademie Oberwart |
| Sami | Saleh | Bundeshandelsakademie Rohrbach |
| Tanja | Sandberger | Bundeshandelsakademie II Wels |
| Bettina | Stranz | Bundeshandelsakademie Neusiedl am See |
| Florian | Waltersdorfer | Bundeshandelsakademie Feldbach |
| Lejla | Zukic | Bundeshandelsakademie II Wels |
Bundesland | Vorname | Nachname | Schule |
| Burgenland | Selina | Prenner | Bundeshandelsakademie Oberwart |
| Burgenland | Bettina | Stranz | Bundeshandelsakademie Neusiedl am See |
| Kärnten | Katharina | Zarfl | Bundeshandelsakademie Wolfsberg |
| Niederösterreich | Raphael | Gruber | Bundeshandelsakademie Laa an der Thaya |
| Niederösterreich | Fabian | Hilmbauer | Bundeshandelsakademie Korneuburg |
| Oberösterreich | Oliver | Freller | Bundeshandelsakademie Rohrbach |
| Oberösterreich | Sami | Saleh | Bundeshandelsakademie Rohrbach |
| Oberösterreich | Tanja | Sandberger | Bundeshandelsakademie II Wels |
| Oberösterreich | Lejla | Zukic | Bundeshandelsakademie II Wels |
| Salzburg | Peter | Jesenko | Bundeshandelsakademie Neumarkt am Wallersee |
| Steiermark | Fabio | Grafeneder | Bundeshandelsakademie Mürzzuschlag |
| Steiermark | Haris | Majetic | Bundeshandelsakademie – Medien HAK Graz |
| Steiermark | Florian | Waltersdorfer | Bundeshandelsakademie Feldbach |
| Tirol | Amir | Dzelalagic | Bundeshandelsakademie Landeck |
| Vorarlberg | Alexander | Zabransky | Bundeshandelsakademie Bregenz |
| Wien | Paul | Spitzer | Bundeshandelsakademie Wien 13 – Schumpeter-Handelsakademie |
| Level A | Level B | Level C | Gesamt | |||
Anzahl | % | Anzahl | % | Anzahl | % | Anzahl | |
Burgenland | 41 | 41,0% | 32 | 32,0% | 27 | 27,0% | 100 |
Kärnten | 32 | 21,8% | 56 | 38,1% | 59 | 40,1% | 147 |
Niederösterreich | 154 | 38,8% | 130 | 32,7% | 113 | 28,5% | 397 |
Oberösterreich | 129 | 43,6% | 84 | 28,4% | 83 | 28,0% | 296 |
Salzburg | 40 | 36,0% | 48 | 43,2% | 23 | 20,7% | 111 |
Steiermark | 166 | 51,9% | 79 | 24,7% | 75 | 23,4% | 320 |
Tirol | 59 | 31,7% | 61 | 32,8% | 66 | 35,5% | 186 |
Vorarlberg | 50 | 33,6% | 49 | 32,9% | 50 | 33,6% | 149 |
Wien | 14 | 20,0% | 24 | 34,3% | 32 | 45,7% | 70 |
Österreich | 685 | 38,6% | 563 | 31,7% | 528 | 29,7% | 1.776 |
| Anzahl | |||||||
| Grundlagen | Word | Excel | Power | Access | Gesamt | Teilnehmer | Schulen |
Burgenland | 87,41% | 49,58% | 49,42% | 81,06% | 52,98% | 61,18% | 189 | 7 |
Kärnten | 89,06% | 48,56% | 42,79% | 76,04% | 46,86% | 57,11% | 278 | 8 |
Niederösterreich | 90,37% | 55,64% | 55,83% | 84,61% | 57,79% | 66,25% | 590 | 17 |
Oberösterreich | 90,30% | 53,44% | 53,60% | 80,81% | 53,46% | 63,84% | 518 | 12 |
Salzburg | 89,83% | 47,14% | 52,04% | 76,84% | 47,89% | 60,84% | 196 | 5 |
Steiermark | 90,95% | 61,16% | 56,75% | 83,44% | 61,35% | 67,91% | 483 | 14 |
Tirol | 90,72% | 54,54% | 55,17% | 83,51% | 54,78% | 65,22% | 291 | 7 |
Vorarlberg | 90,43% | 55,87% | 59,65% | 87,16% | 54,37% | 67,40% | 218 | 4 |
Wien | 84,80% | 44,17% | 35,21% | 71,37% | 43,50% | 51,70% | 204 | 6 |
Österreich | 89,76% | 53,66% | 52,51% | 81,38% | 54,10% | 63,55% | 2.967 | 80 |
#ichkauflokal – Sieg an die HAK Hallein und HAK Zell am See
**Schülerinnen der HAK Hallein und HAK Zell am See bewiesen Innovationsgeist beim Wettbewerb der Wirtschaftskammer Salzburg „#ichkauflokal“ und überzeugten mit kreativen Konzepten zur Stärkung des lokalen Handels.**„Und der Sieg geht an ... !“ war wohl der begehrteste Satz beim Finale des Wettbewerbs #ichkauflokal in der Wirtschaftskammer Salzburg. Doch bevor die Teams der HAK Hallein und HAK Zell am See über ihre Erfolge jubeln konnten, galt es zunächst ein Konzept zur Stärkung des regionalen Handels zu entwickeln und die Jury mit Innovationsgeist, Originalität, Nachhaltigkeit und Marktreife der eigenen Geschäftsidee zu überzeugen. „Es ist spannend, welch Innovationsfreude die Jugendlichen von heute haben und mit welch hohem Durchhaltevermögen sie lösungsorientierte Konzepte für die Zukunft umsetzen“, zeigte sich die Jury beeindruckt.Platz 1 ging an das Team von „Perfect Picture“ (HAK Hallein), das Team von „Hoamatgfüh“ (HAK Zell am See) freute sich über den 2. Platz und der 3. Platz ging an das Team von der „Pop-up-City“ (HAK Hallein)
(Fotocredit Neumayr/Leo)
Siegerkonzept von Perfect.Picture
Den regionalen Handel mit der Begeisterung für das „perfekte“ Fotos zu verbinden, war die Grundidee von Christina Dullnig, Katharina Stegmayer, Dajana Todorovic und Melanie Gsenger, der Projektgruppe von „Perfect.Picture“ der HAK Hallein. „Wir sind selbst ständig am Handy aktiv und teilen tolle Erlebnisse mit Bildern auf unseren Instagram-Account mit unseren Freunden. Diesen Hype um die Social Media Plattformen wie Instagram, Snapchat, etc. wollten wir auch für den Handel nutzen. Deshalb bieten wir an prominenten Plätzen in ganz Salzburg spezielle Fotostationen an, wo potentielle Kunden die Möglichkeit haben Fotos mit Produkten von lokalen Händlern zu machen. Egal ob beispielsweise ein Foto mit Trachtenhut vor der imposanten Bergkulisse, Schmuck und edle Accessoires vor dem Salzburger Festspielhaus, Beachmode entlang der Seepromenade, usw., wir bieten verschiedene Themen an.“, beschreibt Christina die grundlegende Idee. „Unsere Fotostationen sind flexibel und werden ähnlich dem Guerilla Marketing Konzeptes unerwartet und spontan aufgebaut, weshalb sie große Aufmerksamkeit erregen. Durch die Verlinkung mit den jeweiligen Händlern via Link und Hashtag sowie den automatischen Upload auf Instagram, werden auch Freunde auf das Angebot der regionalen Fachhändler aufmerksam. Erste Marktforschungen sowie ein Praxistest in der Stadt Salzburg, zeigten bereits wie toll dieses Angebot angenommen wird und dass das Kundeninteresse für die regionalen Kooperationspartner deutlich steigt.“, erläutert das Team von Perfect Picture ihr Erfolgsmodell.
Neben dem kreativen Konzept überzeugte die Fachjury vor allem das ausgereifte Businesskonzept, das Marktpotential sowie das Engagement mit der die vier Schülerinnen der HAK Hallein ihr Business außerhalb der Schule betreiben.
Christina Dullnig, Melanie Gsenger, Katharina Stegmayer, Dajana Todorovic, Elke Austerhuber (HAK Hallein) siegten beim Wettbewerb #ichkauflokal
Fotocredit: Neumayr/Leo
Platz 2 geht an Hoamatgfüh
Daniela Ebser, Carina Peer, Anna Riedlsperger, Sarah Leimgruber und Andreas Gerstgraser (HAK Zell am See) war bei ihrem Konzept wichtig, „den regionalen Handel zur Zusammenarbeit zu motivieren. Auf einer neu geschaffenen Online-Plattform werden die Artikel verschiedener lokaler Händler zentral angeboten. Dadurch entsteht aus vielen kleinen Sortimenten, ein großes Sortiment aus dem der Kunde zentral wählen kann.“, beschreiben die Schüler ihre Idee. Auch wenn die Kunden die Waren im Netz kaufen, so sind es die lokalen Unternehmen, die entweder die Ware direkt zum Kunden liefern oder er sie dort abholen kann. Durch diesen persönlichen Kontakt mit regionalen Händlern entsteht ein ganz spezielles „Hoamatgfüh“ und die Kunden werden motiviert beim Kauf von Freizeit- und Modeartikel den lokalen Handel zu präferieren.
Das Team von „Hoamatgfüh“ freut sich über Platz 2.
Fotocredit: Neumayr/Leo
Die Idee der Pop-up-City Hallein gewinnt Platz 3
Ein ganz anderes Konzept haben Michelle Prilic, Aylin Aygün und Sedanur Aydogdu entwickelt. „Hallein entwickelt sich immer mehr zu einem trendigen, kulturellen Hotspot. Dieser Entwicklung wollen wir mit einer zeitlich befristeten Pop-up-City im Fashionbereich unterstützen. Deshalb haben wir mit der Pop-up-City ein spezielles Angebot für alle „Fashionistas“ entwickelt, wo Jungdesigner, lokale Händler und oftmals unbekannte Talente aus der Modebranche die Möglichkeit haben sich einem breiten Publikum zu präsentieren und eine neue Zielgruppen anzusprechen.“, erklärt Michelle Prilic die Idee.
Aylin Aygün, Michelle Prilic und Sedanur Aydogdu konzipierten die „Pop-up-City“ und werden die Siegerpreis in Höhe von 500,00 EUR natürlich in den lokalen Handel investieren.
Fotocredit: HAK Hallein
„Gerade solche Projekte sind es, die es unseren Schülern ermöglichen bereits frühzeitig Erfahrungen im Unternehmeralltag zu sammeln. Unternehmergeist und schulisches Wissen kombiniert mit der Begeisterung für die eigene Idee haben die Teams perfekt umgesetzt.“, erläutert die beiden Betreuer Elke Austerhuber (HAK Hallein) und Peter Gruber (HAK Zell).
Die Begeisterung sowie der Erfolg des Projekteams „Perfect.Picture“ hat inzwischen auch schon den lokalen Handel aufmerksam werden lassen. Entsprechende Ideen zur weiteren Professionalisierung und Realisierung werden aktuell diskutiert, verrät Elke Austerhuber abschließend.
digi.check HAK 2018 - Ergebnisse
Beim digi.check hak 2018 konnten sich 1.853 Schülerinnen und Schüler von insgesamt 3.116 aus 80 Handelsakademien für eine Urkunde qualifizieren. Die Urkunde wurde ab einer Leistung von 60 Prozent ausgestellt*. Die Landes- und Bundeslandbesten werden am 19. September 2018 im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung in Wien prämiert. Die Einladungen sowie Urkunden ergingen per E-Mail über die Schulleitungen an die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
1. Siegerinnen und Sieger
| Vorname | Nachname | Schule | SiegerIn Österreich |
SiegerIn Bundesland |
|---|---|---|---|---|
Isabel |
Zapletal |
BHAK Korneuburg |
|
Niederösterreich |
Ana |
Adzic |
BHAK/BHAS 2 Salzburg |
|
Salzburg |
Lisa |
Müller |
BHAK/BHAS Wolfsberg |
|
Kärnten |
Michael |
Kröll |
BHAK/BHAS Hall/Tirol |
|
Tirol |
Samuel |
Muskovich |
BHAK/BHAS Frauenkirchen |
|
Burgenland |
Nadja |
Füzi |
BHAK/BHAS Oberwart |
|
Burgenland |
Lukas Elias |
Trippolt |
BHAK/BHAS Wolfsberg |
|
|
Fabian |
Fellner |
BHAK/BHAS Wolfsberg |
|
|
Bianca |
Richter |
BHAK/BHAS St. Pölten |
|
|
Melissa |
Behlil |
BHAK/BHAS Wr. Neustadt |
|
|
Gülay |
Kiris |
BHAK/BHAS 2 Wels |
|
Oberösterreich |
Max |
Fischer |
BHAK/BHAS 2 Wels |
|
Oberösterreich |
Haris |
Karabasic |
BHAK/BHAS Graz - Grazbachg. |
|
Steiermark |
Antonia |
Birchbauer |
BHAK/BHAS Feldbach |
|
|
Julia |
Mair |
BHAK/BHAS Hall/Tirol |
|
|
Nico |
Knünz |
BHAK/BHAS Bregenz |
Vorarlberg |
|
Mine |
Öztürk |
BHAK/BHAS Bregenz |
Vorarlberg |
|
Michael |
Baer |
HAK/HAS VBS Schönborn. |
Wien |
2. Urkunden
| Level | A | Level | B | Level | C | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
Anzahl |
% |
Anzahl |
% |
Anzahl |
% |
Anzahl |
|
| Burgenland | 39 |
31,2 |
40 |
32 |
46 |
36,8 |
125 |
| Kärnten | 49 |
36 |
53 |
39 |
34 |
25 |
136 |
| Niederösterreich | 134 |
32,9 |
144 |
35,4 |
129 |
31,9 |
407 |
| Oberösterreich | 78 |
27,7 |
118 |
41,8 |
86 |
30,5 |
282 |
| Salzburg | 68 |
54,4 |
27 |
21,6 |
30 |
24 |
125 |
| Steiermark | 150 |
43,6 |
99 |
28,8 |
95 |
27,6 |
344 |
| Tirol | 97 |
41,5 |
74 |
31,6 |
63 |
26,9 |
234 |
| Vorarlberg | 46 |
31,7 |
52 |
35,9 |
47 |
32,4 |
145 |
| Wien | 9 |
16,4 |
29 |
52,7 |
17 |
30,9 |
55 |
| Österreich | 670 |
36,2 |
636 |
34,3 |
543 |
29,5 |
1.853 |
3. Ergebnisse Bundesländer/Module
| Grundlagen | Word | Excel | PowerPoint | Access | Gesamt | TeilnehmerInnen-Anzahl | Schulen-Anzahl | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Burgenland | 88,31 |
55,97 |
53,60 |
56,43 |
38,45 |
57,87 |
263 |
7 |
| Kärnten | 89,53 |
69,83 |
59,65 |
61,83 |
41,78 |
63,41 |
240 |
7 |
| Niederösterreich | 90,04 |
64,52 |
58,56 |
59,17 |
44,06 |
62,55 |
699 |
18 |
| Oberösterreich | 89,73 |
69,11 |
56,13 |
60,19 |
40,64 |
61,62 |
514 |
12 |
| Salzburg | 92,31 |
74,49 |
64,58 |
60,84 |
48,07 |
67,44 |
214 |
7 |
| Steiermark | 91,08 |
75,28 |
64,82 |
62,55 |
54,57 |
68,82 |
479 |
14 |
| Tirol | 91,71 |
75,50 |
67,06 |
63,50 |
53,33 |
69,69 |
320 |
8 |
| Vorarlberg | 90,43 |
69,03 |
58,96 |
57,98 |
39,27 |
62,28 |
257 |
4 |
| Wien | 86,07 |
64,14 |
46 |
52,97 |
29,52 |
53,54 |
145 |
4 |
| Österreich | 90,14 |
68,76 |
59,51 |
59,99 |
44,60 |
63,65 |
3.132 |
81 |
*) Bedingung für die Ausstellung der Urkunde war die Angabe des Namens. Bei mehrmaligen Antritt wurde nur das erste Ergebnis gewertet.
Diploma Thesis Award 2018: Platz 1 und 2 gehen an die HAK Innsbruck!
Die Tiroler Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sowie die Fakultät für Betriebswirtschaft der Universität Innsbruck zeichnen mit diesem Preis Diplomarbeiten von MaturantInnen der Tiroler Berufsbildenden höheren Schulen mit wirtschaftlichen Schwerpunkten aus, die sich mit für den Berufsstand der Wirtschaftstreuhänder spezifischen Themen beschäftigen.
Valentina Deutsch und Elena Köchl (Betreuerin Frau Prof. Mag. Mimm-Spechtenhauser) beschäftigten sich mit Situationsanalysen und Prognosen im Rahmen des strategischen Controllings und konnte mit ihrer Diplomarbeit den 1. Platz erreichen. Esad Avdic, Darko Pantic und Lazar Markovic (Betreuerin Frau Prof. Mag. Andrea Winkler) erstellten ein Kostenrechnungskonzept für eine Pizzeria und setzen dieses Konzept in der Praxis um. Ihre Arbeit wurde mit dem 2. Platz ausgezeichnet.
Für ihre Arbeiten mit den Titeln "Situationsanalyse und Erstellung von Prognosen im Rahmen des strategischen Marketings für die Bäckerei Ruetz" sowie „Kostenrechnung für eine Pizzeria in Innsbruck-Umgebung“ dürfen sich die SchülerInnen über Preisgelder in Höhe von € 1.500,00 bzw. € 1.000,00 freuen.
Die Auswahl erfolgte durch eine mehrköpfige Fachjury. Die feierlich gestaltete Preisverleihung fand am 13. Juni 2018 - kurz vor den mündlichen Reifeprüfungen - im Rahmen eines Festaktes in der SoWi Innsbruck im Beisein der von den PreisträgerInnen persönlich eingeladenen Gäste statt.
Diese Auszeichnungen zeigen einmal mehr die große Praxisnähe der Ausbildung an der Handelsakademie Innsbruck. Dadurch stehen den Absolventen in verschiedenen Berufsfeldern alle Türen offen, wie der Präsident der Kammer der Steuerberater, Dr. Klaus Hilber, betonte. Mag. Elisabeth Mimm-Spechtenhauser zum 1. Platz sowie Esad Avdic, Darko Pantic und Lazar Markovic (5 C) und ihrer Betreuerin Frau Prof. Andrea Winkler zum 2. Platz beim diesjährigen Diploma Thesis Award der Kammer der Wirtschaftstreuhänder Tirol in Zusammenarbeit mit der SOWI Innsbruck.
Foto: Die erfolgreichen Teams der HAK Innsbruck mit ihren Betreuerinnen und der Klassenvorständin
Rückfragen an:
Dir. Dr. Peter Kreinig
BHAK/BHAS Innsbruck
p.kreinig@tsn.at
Telefon: +43 512 581007
Die „next generation“ überzeugt beim BA Businessplan-Wettbewerb vol. 12
Innsbruck – Am Freitag, dem 27. April 2018, fand die Schlussveranstaltung für den diesjährigen Businessplan-Wettbewerb „next generation vol. 12“ im Festsaal der Bank Austria in Innsbruck statt.Schülergruppen aus ganz Österreich, Südtirol, Bulgarien und Albanien waren dazu aufgerufen, Geschäftsideen zu entwickeln und diese dann auch in Form eines Geschäftskonzeptes festzuhalten. In Kooperation mit zahlreichen namhaften Partnern wie der Bank Austria, den AplusB-Gründerzentren sowie der Wirtschaftskammer Österreich haben sich die Initiatoren Johannes Lindner (Impulszentrum für Entrepreneurship-Education Wien) und Martin Wegscheider (BHAK/S Imst) zum Ziel gesetzt, Schüler/innen bzw. Schülergruppen der Handelsakademien und Handelsschulen für das Thema Unternehmensgründung zu sensibilisieren und zu begeistern. Mit knapp 500 Anmeldungen wurde dieses Ziel auch heuer wieder eindrucksvoll erreicht.Um die gezeigten Leistungen der Siegerteams gebührend zu würdigen, plante eine Schüler-gruppe der BHAK Imst eine interessante und abwechslungsreiche Schlussveranstaltung. Mit dem Einlass um 12:30 Uhr und der folgenden Begrüßung durch Herrn Vrba von der Bank Austria wurde die Veranstaltung eröffnet. Es folgten ein Kurzvortrag von Karl Hammerschmidt (BA) sowie die Vorstellung der „Erfolgsstory“ von Jungunternehmer Florian Ablinger, der seine Geschäftsidee „ETA Grow“ erfolgreich umgesetzt hat. Im Beisein zahlreicher Ehrengäste wurden im Anschluss an die „Elevator Pitches“ der Finalisten, bei denen es darum ging, die Jurymitglieder in drei Minuten von der eigenen Geschäftsidee zu überzeugen, die diesjährigen Preisträger in den Kategorien „Bester Businessplan“ und „Beste Geschäftsidee“ geehrt.In der **Kategorie 1** erreichte die Gruppe **„Normfrei“** der **BHAK Vöcklabruck** den **ersten Platz**. Mit ihrer Idee – einem nachhaltigen Konzept zur Verwertung von nicht „normgerechten“ Lebensmitteln – konnte sie die Jury für sich gewinnen. Den **zweiten Platz** belegte die Gruppe **„Parkplatz Sharing“** des **IBC Hetzendorf** aus Wien. Ihre Idee, eine App zum Finden von freien Parkplätzen, könnte bald der „Renner“ werden – getreu dem Motto: „FLOTT find a LOT“. Das Podest vervollständigte das Team **„Thermox“** von der **BHAK Oberndorf** (Salzburg), das sich zum Ziel gesetzt hat, eine Allzweck-Thermo-Jausenbox auf den Markt zu bringen._1. Platz: „Normfrei“ (Prof. Dallinger), BHAK Vöcklabruck, OÖ_
_2. Platz: „Parkplatz Sharing” (Prof. Raab), IBC Hetzendorf, Wien_
_3. Platz: „THERMOX” (Prof. Seyr), BHAK Oberndorf, Salzburg_In der **Kategorie 2** ging der **erste Platz** an die **BHAK Feldkirch** aus Vorarlberg. Das Team **„EFS – Environmentally Friendly Solutions“** überzeugte mit ihrer innovativen Eigenkreation von Accessoires mit integriertem „Stauraum“ für Bargeld, Kreditkarten usw. **Zweiter** wurde ein Schülerteam der **VBS Schönborngasse** (Wien) mit ihrer Geschäftsidee **„FoodProt“**, einem Unternehmen, das sich auf die Herstellung von proteinreicher Nahrung aus Insekten spezialisiert hat. Den **dritten Platz** belegte das Team **„BBe Fridge“** der BHAK Spittal (Kärnten) mit ihrem revolutionären Kühlschrank samt Produkterkennungsfunktion.
_1. Platz: „EFS“ (Prof. Mayr), BHAK Feldkirch, Vorarlberg__
2. Platz: „FoodProt“ (Prof. Reithofer), VBS Schönborngasse, Wien_
_3. Platz: „BBe Fridge” (Prof. Kleinfercher), BHAK Spittal, Kärnten_**Teilnahmebestätigung:**
Für die Preisträger aus Albanien und Bulgarien findet im jeweiligen Land eine eigene Siegerehrung statt, bei der das Preisgeld (je EUR 500,--) überreicht wird.Im Anschluss an die Preisverleihung ließen alle Beteiligten den Nachmittag bei einem Büffet gemütlich ausklingen. Die Vorbereitungen für den nächstjährigen Wettbewerb laufen bereits wieder auf Hochtouren und das Organisationteam freut sich auf zahlreiche Anmeldungen im kommenden Schuljahr.Fotos: (C) Martin Wegscheider & Johannes Lindner
10-Finger-System – im Lehrplan der HAK/HAS
„10-Finger-System –herausfordernd und übungsintensiv“ – sagen viele Schüler. Wussten Sie aber, dass jedes Jahr 10-Finger-System **Wettbewerb** in Wien stattfindet und, dass man dort viele Kulturen kennenlernen kann?Dieses Jahr sind wir, **Vicente Bughao (HAK I**) und **Mustafa Halkic (hak**zwei**)**, mit unserem Betreuer, Herrn Professor Fabiani, nach Wien gefahren und haben unsere Schnelligkeit und Richtigkeit im 10-Finger-System gezeigt. Dort haben wir ein sehr interessantes Programm erlebt. Am Freitag, den 12. April haben wir das Blindeninstitut in Wien besucht. Sie haben uns gezeigt, dass die Blindheit kein Ende für sie ist. Die Lehrer dieses Institutes haben uns die Projekte und die Arten dieser Schule präsentiert. Nach dem Besuch des Blindeninstituts sind wir zum Österreichischen Verband für Stenografie und Textverarbeitung gegangen. Hier hat unser Wettbewerb stattgefunden. Wir haben unsere Kenntnisse mit den Menschen aus der Tschechien, Ungarn, Deutschland und Österreich (Lienz) verglichen. Um 19:00 Uhr haben wir uns in der Wiener Stadthalle getroffen und eine sehr interessante Akrobatikshow mit dem Titel „Afrika! Afrika!“ angeschaut. Am nächsten Tag war unsere Priorität das Treffen mit dem Bürgermeistervertreter der Stadt Wien. Dieses Treffen befand sich im Wiener Prater, wo wir später viel Spaß gehabt haben. An diesem Tag haben wir auch unsere positiven Ergebnisse bekommen – wir haben mit den **5495 Anschlägen den dritten Platz** belegt. Die nächste Weltmeisterschaft im 10-Finger-System wird nächstes Jahr in Sardinien, Italien stattfinden. Wir hoffen, dass wir auch bei dieser teilnehmen werden können.Mehr Informationen finden Sie auf der folgenden Webseite: http://www.intersteno.org/2018/02/52nd-intersteno-congress-cagliari-2019-official-press-conference/Vielen Dank an unseren Betreuer, den Prof. Dipl.-Päd. Gerald Fabiani (**hak**zwei Salzburg) und an die Präsidentin des Österreichischen Verbands für Stenografie und Textverarbeitung, der Frau Marlis Kulb.**Mustafa Halkic, 2AS hak**zwei Salzburg
Digital Day 2016 – Zertifikatsverleihung im Blauen Salon des BMBF
Am 08. Juni 2016 fand im Blauen Salon des Bundesministeriums für Bildung und Frauen die Zertifikatsüberreichung an die Siegerinnen und Sieger des Digital-Days 2016 statt. Die besten 3 Teilnehmer / Teilnehmerinnen erreichten **jeweils 93, 94 und 95 %.**Neben dem österreichweit anerkannten Zertifikat durften sich die Siegerinnen und Sieger über eine hochwertige Trophäe erfreuen. Diese Trophäen wurden durch Abteilungsleiterin MR Mag. Katharina Kiss und Sektionschef Dr. Christian Dorninger an die **Bundes- sowie Landessieger/innen überreicht (siehe Tabelle unten)**.Der heurige Digital Day wurde am **14. April 2016**, in der 2. bis 4. Unterrichtsstunde, durchgeführt. An dieser Lernstandserhebung nahmen **55 Schulen** mit insgesamt **2.299 Schülerinnen und Schüler** teil. Davon wurden **393 Schülerinnen** **und Schüler** zertifiziert; dies entspricht knapp einem Fünftel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer **(= 17,1 %**).Der Digital Day ist eine **österreichweite Lernstandserhebung der Schüler/innen der Handelsakademien**, bei dem diese individuell und anonym Rückmeldung erhalten, wie weit sie die in den Bildungsstandards „Wirtschaftsinformatik und Informations- und Kommunikationstechnologie“ (WINF+IKT) definierten Kompetenzen erfüllen.Die Inhaltsbereiche des Wettbewerbs umfassten Aufgabenstellungen aus Excel, Hardware, Betriebssystem und Netzwerk und Access sowie aus Informations- und Office-Management und musste in 110 Minuten absolviert werden.Die besonders erfolgreichen Schüler/innen erhalten **österreichweit anerkannte Zertifikate** des BMBF. Diese Zertifikate werden an die Cambridge ESOL Zertifikate - Level A 80 %, Level B 70 %, Level C 60 % angelehnt. Das Niveau der Zertifikate wurde bewusst sehr hoch gesetzt. Alle Schüler/innen, die eines erreicht haben, können besonders stolz auf ihre Leistungen sein.Wir gratulieren nochmals den Siegerinnen und Siegern des heurigen Digital Days.
Landessieger/innen
Name
Schule
Bundesland
Jasmin Lang
BHAK/BHAS Neusiedl/See
Burgenland
Tanja Kreuzer
BHAK/BHAS Wolfsberg
Kärnten
Lisa Strohmayr
BHAK Korneuburg
Niederösterreich
Doris Vierlinger
BHAK/BHAS Rohrbach
Oberösterreich
s. Bundessieger
Salzburg
s. Bundessieger
Steiermark
s. Bundessieger
Tirol
Victoria Schneider
BHAK/BHAS Bregenz
Vorarlberg
Lisa-Maria Welte
BHAK/BHAS Feldkirch
Vorarlberg
Bundessieger/innen
Name
Platz
Schule
Bundesland
Martino Le
1
BHAK/BHAS Lienz
Tirol
Stefan Schnutt
2
BHAK/BHAS Graz - Grazbachg.
Steiermark
Thomas Gruber
3
BHAK/BHAS Neumarkt/Wallersee
Salzburg
Weitere Fotos finden Sie in unserer [Galerie][1].Bericht: Projektleiter [Mag. Bernd Liebenwein][2] (Medien-HAK Graz)[1]: https://www.hak.cc/node/4174 [2]: mailto:liebenwein@medienhak.at
Es wird doch übers Geld gesprochen
2. Österreichische Staatsmeisterschaften "Schüler/innen debattieren“
Im Zeitalter von Web 2.0 betreten viele von uns kein Restaurant mehr ohne vorher die Meinung von unzähligen Usern abzufragen. Über eine Vielzahl von Internetseiten sprechen und bewerten wir unsere Zahnärzte, Kindergärten, Schulen und Vieles mehr – nur übers Finanzielle reden wir mit kaum jemandem. Denn wie hat es die Großmutter so treffend formuliert: „Über Geld spricht man nicht“.
Als Keynote Speakerin für die zweiten österreichischen Schülerdebattiermeisterschaften (3.6.2016 – Technisch Gewerbliche Abendschule – Wien) versuchte Bettina Pfluger, Wirtschaftsredakteurin beim Standard, eine Lanze dafür zu brechen, dass wir eben über das sprechen, was so oft ausgelassen wird – das liebe Geld. In dieselbe Kerbe schlägt Reinhard Göweil – Chefredakteur der Wiener Zeitung – mit seiner Sichtweise vom Schlaraffenland, indem der Staat für jeden das Geld bereitstellt.
Zumindest für einen Tag wurde ihr Wunsch ausgiebig erhört und 12 Teams österreichweit stritten vortrefflich über das Großthema „Geld und Werte“. In den Seminarräumen der AK Wien debattierten Schülerinnen und Schüler zu Themen wie einem Kollektivvertrag fürs Taschengeld oder die Ausschaltung von Steueroasen unter dem wohlwollenden Blick des Präsidenten der AK – Rudolf Kaske. In der zufällig zugewiesenen Rolle von Regierung bzw. Opposition mussten sie in Dreier-Teams einen kostenfreien Zugang zum Studium oder auch die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens verteidigen oder eben angreifen. Ob bzw. inwieweit dies gelang beurteilten neben einer wechselnde Jury vom Debattierclub Wien, der seit heuer auch offiziell zu den vier besten deutschsprachigen universitären Debattierclubs zählt, auch prominente Vertreter aus Bildung (Abteilungsleiterin Katharina Kiss und Landesschulinspektor Fred Burda) und Wirtschaft (Reinhard Göweil). Die Leistungen der Rednerinnen und Redner machten es der Jury meist nicht leicht, eine einstimmige Bewertung abzugeben – bei einem Punkt gab es aber ein einstimmiges Urteil: sensationelle Leistungen und eine tolle Entwicklung im Vergleich zum letzten Jahr.
Eben dieses letzte Urteil möchte ich etwas genauer unter die Lupe nehmen, weil es meiner Meinung nach Ergebnisse zeigt, die zentral für die Idee eine Debattierclubs und für mündige, selbstbestimmte Schülerinnen und Schüler sind.
Wie (fast) nach jeden Olympischen Spielen, und wohl auch nach Rio 2016, wird man wieder betonen, dass dies die besten Spiele waren, mit den überragendsten Leistungen. Nun ist ersteres ein zutiefst subjektives Empfinden, zweiteres lässt sich aber meist in Metern und Sekunden objektiv und vergleichbar darstellen. Wie kann man aber von einer möglichen Leistungssteigerung beim Debattieren von einem Jahr auf das andere sprechen, wenn eine Leistungsbewertung, bei allen Objektivierungsversuchen, doch zum Teil subjektiv bleibt?
Eine messbare Steigerung gab es in Bezug auf die Teams. Die Entwicklung von 8 auf 12 Teams (die Steigerung wäre noch deutlicher, wenn nicht zwei Teams aus Krankheitsgründen kurzfristig abgesagt hätten) zeugt von einem größeren Interesse und auch einer Steigerung des Selbstvertrauens der Schülerinnen und Schüler. Den Mut, den man aufbringen muss, vor einer Menschenmenge zu reden und dabei noch genau beobachtet und kritisiert zu werden, kann man nicht hoch genug einschätzen – ebenso das Selbstwertgefühl vieler Schülerinnen und Schüler, die eben dies erfolgreich geschafft haben.
Ein weiteres, leicht messbares, Indiz für die Erfahrung und das Training eines Debattanten ist das Ausnützen der Redezeit. War es für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer im letzten Jahr noch die größte Herausforderung, zumindest zwei bis drei Minuten zu füllen, so gab es diesmal kaum Reden, die nicht zumindest 80 % der vorgegebenen Redezeit (5 Minuten bzw. 2,5 Minuten) ausnützten. Die rhetorische Steigerung auch in Bezug auf die Gestik war klar erkennbar – wir haben Schülerinnen und Schüler gesehen, die über eine längere Zeitspanne frei und überzeugend sprechen konnten – eine Kompetenz, die durchaus selten im Schulalltag geworden ist.
Sieht man sich die Ergebnislisten an, erkennt man auch, dass die Punkteamplitude – der Abstand zwischen den besten und den schlechtesten Teams - im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist. Selbst vermeintlich schwächere Teams konnten ihren Gegnern Paroli bieten und zeigten damit die wohl deutlichste Steigerung zum letzten Jahr.
Die besten Argumente für eine deutliche Entwicklung im Schülerdebattieren stellen aber die komplexen Themen dar. Wurde bei den letzten Staatsmeisterschaften zum Beispiel noch über die Vor- und Nachteile von Fastfood in Schulbuffets besprochen, standen heuer handfeste volkswirtschaftliche Themen am Programm, die wohl auch einige Lehrerinnen und Lehrer ins Schwitzen gebracht hätten. Die Komplexität der Themen steigerte sich bis zum Finale, wo schließlich die Frage nach einem bedingungslosen Grundeinkommen erörtert wurde. Gewonnen hat hier die Opposition, die die Ängste einer hohen Staatsverschuldung und einer galoppierenden Inflation über die Vorteile des „Helikoptergeldes“ stellte. Interessanterweise entschieden sich die Bewohner der Schweiz in einer Volksabstimmung zwei Tage später auch für diese Seite – vielleicht haben ja ein paar zugehört und sind überzeugt worden?
Fazit: Die Schülerdebattiermeisterschaften haben eine deutliche Entwicklung gezeigt. Eine Entwicklung hin zu selbstbewussteren, argumentierfreudigeren Schülerinnen und Schülern, die eine Meinung haben und diese auch überzeugend vortragen können. Was will man mehr? Stefan Lamprechter/Johannes Lindner
Foto 1: Staatsmeister/innen „Schüler/innen debattieren“
Stern Sophie, Michael Feldmann, Karin Pfeifer und Gabor Gorondy, Debattierclub der VBS Floridsdorf
Foto 2: Staatsmeisterin „Freie Rednerin“ Anna-Maria Apata, Hertra-Firnberg Schule. Die Jury umfasste (von links nach rechts): LSI Fred Burda, Marvin Grünthal, Barbara Strachwitz (Erste FLiP), Reinhard Göweil (Chefredakteur Wiener Zeitung) und Madlen Stottmeyer (Debattierklub Wien).
Foto 3: Logo „Misch dich ein – Staatsmeisterschaft"
Foto 4: AL OStR Mag.a Katharina Kiss gratuliert Stefan Lamprechter für den sehr erfolgreichen Debattierclub der VBS Floridsdorf, der in diesem Jahr das Staatsmeister und Vize-Staatsmeister-Team stellt! ( Stefan Lamprechter, Katharina Kiss, Orator Rostra, Johannes Lindner).
Nähere Informationen zu den nächsten Terminen entnehmen Sie bitte dem Anhang
„Misch dich ein – der Debattierclub“ ist eine Kooperation der KPH Wien/Krems, des Debattierklubs Wien, eesi-Impuszentrum des BMBF und ifte.at. Partner ist die Arbeiterkammer Wien. Kontakt: johannes.lindner@kphvie.ac.at
HAK Waidhofen/Ybbs als „Vizestaatsmeister“ der Geschäftsideen
„Stapiler“, eine Möbel-App, mit der man sich Gestaltungsvorschläge für einen Raum oder einen abgegrenzten Bereich erstellen lassen kann. So lautet die Geschäftsidee, welche die Schüler der 3BK im Rahmen ihres BPQM-Unterrichts ausarbeiteten. Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten, kostengünstig und ohne großen Aufwand sind die wesentlichen Vorteile dieser neuartigen Applikation. Prompt wurde diese Idee beim Businessplanwettbewerb „Next Generation Vol. 10“ der Bank Austria eingereicht.
Eine Jury bewertete die „Stapiler-App“ unter den besten drei Ideen Niederösterreichs. Im Rahmen des „Fest der Ideen“, welches am 13. April fand zum 6. Mal in Wien stattfand, wurden die Schüler ausgezeichnet. Mustafa Olgun, Jonas Reitbauer, Perrine Ritzinger und Ines Schneckenleithner traten gemeinsam mit Dr. Jürgen Hörndler, Mag. Manfred Schörghuber und Schulleiter Dr. Franz Hofleitner die Reise nach Wien an. Die cleversten Geschäftsideen von Jugendlichen aus Niederösterreich und Wien standen dabei im Zentrum. Im Oktagon der Bank Austria wurden die „Stapilers“ unter dem Applaus von Landesschulinspektorin Dr. Brigitte Schuckert und Ministerialrätin Mag. Katharina Kiss geehrt.
Aber die Reise war noch nicht zu Ende, da mit dem Einzug ins Landesfinale auch die Einreichung zum Bundesfinale in Innsbruck möglich war. Und tatsächlich konnte die Bundesjury von der Qualität der App überzeugt werden und somit wurden die Schüler als eine von fünf Geschäftsideen in die Bundeshauptstadt Tirols eingeladen. Von 21. bis 22. April fuhren die „Stapilers“ nach Innsbruck. Die Vorgabe lautete dabei: Maximale Präsentationsdauer von 3 Minuten, keine technische Hilfsmittel und kreative Präsentation – ein sogenannter „Elevator Pitch“. Das dafür eigens kreierte Rollenspiel überzeugte schließlich nicht nur die Jury sondern das gesamte Publikum. Gemeinsam mit der Bewertung der schriftlich eingereichten Geschäftsidee konnte schließlich der hervorragende 2. Platz belegt werden.
Nicht nur das Preisgeld in Höhe von 750 Euro belohnte die Schüler für den Aufwand, auch die in Wien und Innsbruck gewonnenen Erfahrungen und Eindrücke bleiben in Erinnerung.
Bericht und Fotos von Prof. Ing. Mag. Manfred Schörghuber