Schülerinnen und Schüler

HAKtuell

Alle Maturantinnen und Maturanten des „Corona-Jahrganges“ legten ihre Prüfungen trotz der widrigen Umstände erfolgreich ab. Der feierliche Abschluss musste aufgrund der verordneten Schulschließung im Bezirk diesmal anders gestaltet werden. Geblieben sind die guten Leistungen unserer Schüler*innen und viele schöne Erinnerungen an die gemeinsamen Schuljahre.

Eine besondere Auszeichnung wurde drei Schülerinnen der BHAK Judenburg im Rahmen der Maturantenverabschiedung zuteil: als erste Schülerinnen der BHAK Judenburg erhielten Kathrin Galler, Melanie Guggi und Belinda Malli das europäische Wirtschaftszertifikat „European Business Baccalaureate Diploma (EBBD)“.

Dieses europaweit anerkannte Zertifikat bestätigt ihre hohe wirtschaftliche, soziale und sprachliche Kompetenz, die sie zusätzlich zu ihrer Ausbildung an der BHAK Judenburg erlangt haben. Die Absolvierung dieses Zertifikats inkludierte nicht nur verschiedene Workshops in den Bereichen internationales Steuer- und Arbeitsrecht, internationales Marketing und europäische Werte, sondern auch den verstärkten Unterricht wirtschaftlicher Gegenstände in Englisch. Durch ein mehrwöchiges Praktikum im fremdsprachigen Ausland, das die Schülerinnen selbstständig organisieren und durchführen mussten, konnten sie eindrucksvoll beweisen, dass sie in der Lage sind, im Ausland zu leben, zu arbeiten und zu studieren.Vorbereitet wurde dieses Zertifikat durch das Lehrerteam der BHAK Judenburg unter der Leitung der Europabeauftragten Mag. Petra Martetschläger, die ihren erfolgreichen Absolventinnen hiermit auch aufs Herzlichste gratulieren und für die Zukunft viel Erfolg wünschen möchte.

Bildbeschreibung: v.l.n.r. SQM RgR Roman Scheuerer, Belinda Malli, Dir. Mag. Sonja Hofer, Melanie Guggi, Kathrin Galler, EBBD Koordinatorin Mag. Petra Martetschläger.

v.l.n.r. SQM RgR Roman Scheuerer, Belinda Malli, Dir. Mag. Sonja Hofer, Melanie Guggi, Kathrin Galler, EBBD Koordinatorin Mag. Petra Martetschläger.

Am Concours de Pâtisserie "Le Macaron d’Or" des Institut Français in Wien nahmen SchülerInnen der 4.Kl./FRZ/3.LFS der Handelsakademie Steyr teil und wurden für ihren Einsatz mit dem "Macaron d’Argent" (Silber) belohnt.

Der österreichweite Bewerb für alle BHS stand unter der Schirmherrschaft des französischen Sternekochs Jean-Luc Bourdin.

Als unsere Professorin Dagmar Steinmayr uns vorgeschlagen hat, an diesem einzigartigen Wettbewerb mitzumachen, waren wir alle sofort begeistert! Ein Dessert zu kreieren, war eine wirklich schöne Abwechslung!

Schon die Vorbereitung war sehr interessant. Wir haben zuerst alle unsere ausgewählten Rezepte auf Französisch übersetzt, korrigiert, verfeinert, und dann die mündlichen Präsentationen der einzelnen Mehlspeisen eingeübt für den Tag der Vorentscheidung.

Danach ging’s ans kreative Umsetzen!Aufgeteilt wurden wir in Zweierteams, um gemeinsam ein kunstvolles Dessert mit Bezug auf Frankreich oder ein anderes frankophones Land zu schaffen. 

Insgesamt fünf süße Kreationen haben wir angefertigt. Drei davon durfte die Schule über Foto und französischer schriftlicher Präsentation der SchülerInnen nach Wien einreichen.  
Mit dabei das vollständig essbare Kunstwerk mit dem Namen „Versailles“. Dabei handelte es sich um ein edles Kokos-Himbeer-Biskotten-Dessert in Form einer Weinflasche in einer "Holzbox", welche ebenso essbar war wie auch die "Sägespäne". (v. Natalie u. Sophie)

Auch sehr beeindruckend waren der kunstvoll gestaltete Flughafen "Doux Charles de Gaulle" (v. Lorenz), das Werk "Revolution Française", eine köstliche Zitronencremetorte mit verschiedenen Schokokugeln als Kanonenkugeln (v. Özge u. Kübra), sowie von Helena der Schokocreme-Eiffelturm, und von Julian ein Biskuitkuchen mit der frz. Tricolore.
Alle haben wir uns außerordentlich Mühe gegeben, etwas Schönes und auch Leckeres darbieten zu können!

Am Vorentscheidungstag beehrte uns Fr. Dir. Ute Wiesmayr, die sich unsere einzelnen Präsentationen als Jurymitglied anhörte und auch in den Genuss der anschließenden Verkostung kam.

Groß war unsere Freude, als wir einige Wochen später von unserer guten Gesamtwertung erfuhren und schöne Preise erhielten.

Präsentation

Autorinnen: Natalie Ritzlmayr, Sophie Tomsovic (4EK)

WIR.tschaft in der Krise

Ein Aufsatzwettbewerb der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) gefördert durch die Erste Group Bank AG

Die Corona-Krise verändert die Wirtschaft

Die WU lädt mit freundlicher Unterstützung durch die Erste Group Bank AG Jugendliche dazu ein darüber zu schreiben, wie sie die Zeit der Krise erleben und welche Zusammenhänge sie sehen.

Die besten Aufsätzewerden prämiert und veröffentlicht.

Weitere Informationen finden Sie im Infoblatt.

Achtung: Einreichschluss 31. Oktober 2020

Am 12. September 2019 lernten wir Schülerinnen und Schüler der 4dk das LKH Feldkirch aus einem anderen ganz anderen Blickwinkel kennen.

Mit Energie und Interesse starteten wir in Richtung Krankenhaus. Durch einen Vortrag vom Leiter IT der KHBG, Herrn Ing. Peter Sagmeister MAS, bekamen wir einen Einblick in die Organisation und das Rechnungswesen des Krankenhauses. Da wir in unserem CRW Unterricht bereits mit dem Programm SAP gearbeitet haben, war uns die Verwendung dieser ERP-Software im Rechnungswesen schon bekannt.

Die Mitarbeiter veranschaulichten uns ihren Tagesablauf in der für uns überraschend großen Rechnungswesenabteilung. Besonders interessant war für uns, dass das Programm ABBYY die Rechnungen elektronisch erfasst und diese dann ins SAP-System einspielt. Dort werden die erfassten Rechnungen von einer Mitarbeiterin kontrolliert. Diesen Vorgang konnten wir live beobachten.

Abschließend besuchten wir die Krankenhausapotheke. Dort führte uns der Chefapotheker durch diesen Bereich und erklärte uns, wie Bestellungen, Lagerungen und Ausgaben der Medikamente ablaufen.

Nach zwei Stunden endete unser lehrreicher Ausflug.

Weiterführende Informationen:
http://hak-feldkirch.at

Logo HAK Feldkirch

Die hak has fk geht hier wieder einmal neue Wege und macht SAP zu einem Unterrichtsschwerpunkt. Dieses Schuljahr haben 133 Schülerinnen und Schüler am SAP Unterricht teilgenommen. Unterrichtet wurden die Module Finance (FI), Controlling (CO), Material Management (MM) sowie Sales & Distribution (SD).

Zum ersten Mal in Berührungen mit SAP kommen unsere Schülerinnen und Schüler bereits in den 2. Klassen im Unterrichtsmodul „Computerunterstütztes Rechnungswesen“ (CRW), in dem das Modul FI unterrichtet wird.

Im Sommersemester haben die Schülerinnen und Schüler der 3db und 3bk1 im Rahmen des Unterrichtsfaches „Betriebswirtschaftliche Übungen“ ihre Kenntnisse in SAP erweitern können. Dieses Wissen sollen sie im kommenden Schuljahr in der Übungsfirma anwenden und weiter vertiefen. Erstmals wurde an unserer Schule in der Übungsfirma „COMtop GmbH“ SAP sowohl in der Finanzbuchhaltung als auch im Einkauf und Verkauf eingesetzt.Im Freifach, das im Wintersemester angeboten wurde, waren 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den 4. Jahrgängen, die sich Fachkenntnisse in den Modulen FI, MM und SD aneigneten. Die Schülerinnen und Schüler des Ausbildungsschwerpunkts COWS haben im Wintersemester mit den SAP Modulen FI und CO gearbeitet.

Die Schülerinnen und Schüler nehmen mit großem Engagement und Interesse am SAP Unterricht teil. Egal ob in den 2. Klassen, in denen einfache Geschäftsfälle in SAP erfasst und ausgewertet werden, oder auch in den höheren Jahrgängen, wenn es um die Durchführung komplexerer Einkaufs- und Verkaufsprozesse geht. Sie erkennen, dass sie theoretische Inhalte aus den kaufmännischen Unterrichtsfächern in SAP praxisnah umsetzen können und werden sich somit der Bedeutung dieser Inhalte klar.

Eine besondere Herausforderung war dieses Schuljahrs der SAP Unterricht im Rahmen des Distance Learning. Um den Unterricht fortsetzen zu können, haben wir den Schülerinnen und Schüler SAP-Zugänge auch für zuhause ermöglicht. Dieses Angebot wurde von allen gerne angenommen. Mit der Unterstützung von Daniel Toplak, der ein Video zur SAP-Installation erstellt hat, konnten sie ohne großen Aufwand SAP auf ihren Rechnern installieren. Die Durchführung des Unterrichts erfolgte dann mittels Arbeitsaufträgen. Betreuung und Rückmeldungen erfolgten via Chat oder Videotelefonat.

Auch in dieser besonderen Situation haben unsere Schülerinnen und Schüler gezeigt, dass sie auf Veränderungen schnell reagieren können und auch unter besonderen Bedingungen erfolgreich und effizient arbeiten können.

Schülerstimmen zum SAP-Unterricht in der Corona-Zeit:

Elisa Drexel, 3db: „Ich fand es sehr spannend dieses Programm auf eigene Faust zu erkunden und so auch auf manche Dinge aufmerksam zu werden, die ich im normalen Unterricht nicht bemerkt hätte.“

Laura Türtscher, 3db: „Zu Beginn war es schwierig mit den neuen Transaktionen zurecht zu kommen, doch mit der Video-Konferenz wurde es mit der Zeit einfacher und ich kam gut mit dem Programm zu Recht.“

Matthias Schöch, 3db: „Für mich war das Installieren eine der schwierigeren Aufgaben, aber auch dies hat mir Ihrer Hilfe sehr gut geklappt. Die Arbeitsaufträge an sich fand ich persönlich eher einfach, da wir mit SAP ja doch schon ein wenig Kontakt hatten und uns im Programm schon ein wenig auskennen. Ihre Hilfe zu unseren Problemen war natürlich auch sehr hilfreich, so wurden die Aufträge für mich persönlich einfacher.“

Corinna Wallmüller, 3bk1: „Mir hat der SAP Unterricht in der Distance Learning Phase sehr gut gefallen, da ich mir mit dem Buch und Videos im Internet das Wissen selbst aneignen konnte. Außerdem konnte ich mir die Arbeitszeiten selber einteilen.“

*Der SAP-Unterricht an der hak has Feldkirch erfolgt in Kooperation mit dem SAP Academic Competence Center Wien und der TU Wien.

Weiterführende Informationen:
http://hak-feldkirch.at

Kardea - Der Preis für junge Menschen und ihre Ideen rund um das Thema Geld!

Deine Idee - Coole Preise

Was macht Geld mit dir?
Was sind deine besten Tricks im Umgang mit Geld?
Welche Geldfallen kennst du?

Ein guter Umgang mit Geld ist wirklich wichtig fürs Leben. Schick uns deine Ideen für Projekte zum Thema Geld und wie man gut damit umgeht (und trotzdem genug Spaß hat) bis zum 11. Oktober 2020. Die besten Ideen werden von einer Jury ausgezeichnet. Es gibt tolle Preise zu gewinnen.

Homepage Factsheet für Lehrkräfte | Factsheet für Eltern | Inspiration für Projekte

KONSUMENT in der Schule (Anmeldungen für das Schuljahr 2020/21)

Bereits zum vierten Mal findet im kommenden Schuljahr das Projekt „KONSUMENT in der Schule“ statt.

Anmeldungen zu dem spannenden Projekt, welches eine Kooperation des Verein für Konsumentenschutz (VKI), dem Europäischen Verbraucherzentrum Österreich (ECC-NET) und dem IZOP-Institut Aachen ist, sind noch bis 23.06.2020 möglich.

Nähere Informationen dazu finden Sie in der Projektbeschreibung und auf der Website des VKI.

Erfolge, obwohl im Distance Learning gearbeitet wird!

Das Feedback der Wirtschaftskammer NÖ hat jetzt die Schüler/innen des 3. Jahrganges der Management HAK Plus erreicht.
Die Salzstüberl Junior Company der Vienna Business School – Management Handelsakademie PLUS aus Mödling kam unter die ersten Drei beim Businessplanwettbewerb 2020!

Die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer konnten mit ihrem zehnseitigen Businessplan die Jury voll überzeugen, sich das Stockerl sichern und ein Preisgeld von € 300,-- erzielen.

Bei einer Junior Company wird es den Schüler/innen der 3. Management HAK PLUS ermöglicht, ein Unternehmen mit realen Produkten zu gründen und sich mit den wesentlichen Bereichen einer Unternehmensgründung wie Finanzen, Kostenplanung, Preiskalkulation, Aufbau- und Ablauforganisation, Produktion und Marketing tiefgehend auseinanderzusetzen. Die kreativen, handgefertigten Salzmischungen der Salzstüberl Junior Company waren schon seit November letzten Jahres ein wahrer Verkaufsschlager.  

Alles in allem ein starker Auftritt der Schülerinnen und Schüler beim Wettbewerb und ein verdienter Erfolg.

Hinweis: Platz 1, 2 und 3 wird bei diesem Wettbewerb nicht einzeln zugeteilt.

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p style="text-align: left;"> Foto 1: v.l.n.r.: Zoglauer Lorenz, Stewart Sebastian, Slavik Sarah, Menitz Marie
Foto 2: Junior Company Salzstüberl bei der Produktion

„Es kann nicht rund um die Uhr nur Arbeitsaufträge geben und darum gehen „dieses und jenes“ zu wiederholen. Es braucht auch Phasen dazwischen. Phasen, in denen Schülerinnen und Schüler in der nun verordneten Distanz von Zuhause aus Spaß mit den Freunden haben können“, meint Direktor Mag. Stefan C. Leitner der Handelsakademie Lambach am Benediktinerstift Lambach.

Dieses bewusste „Abschalten“ zwischen 10:10 und 10:25 Uhr wurde schon von Anbeginn der Fernlernphase zuhause mit einer kleinen Challenge begleitet. Kurze Aufforderungen sollen die Schüler/innen motivieren mal weg vom Schulbuch zu denken, kreativ zu werden und vielleicht einen kleinen Einblick in deren Homeoffice Tag zu geben.

Das konnte zB die Aufforderung sein: „Staple alle deine Schulbücher übereinander, stelle eine Topfpflanze oben drauf und veröffentliche davon ein Foto auf Facebook oder Instagram mit den Hashtags #morefuntogether und #wirallesindhaklambach“ oder die Schüler/innen wurden aufgefordert mit einer Klopapierrolle etwas zu basteln oder anzugeben wie viele Hampelmann-/frausprünge sie in 5 Minuten in der großen Pause schaffen.

„Sich auch in dieser Situation humorvoll an Dinge heranzubewegen und nicht alles ganz hundertprozentig ernst zu nehmen ist auch ein wichtiger psychologischer Faktor in dieser ungewöhnlichen Situation“, so Leitner weiter.

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p style="text-align: left;"> Ein wenig Struktur erhalten (zB auch mit einem kurzen Morgengebet, wie das in unserer Privatschule sonst auch üblich ist), den Schultag vom Freizeitteil bewusst abtrennen und jeden Tag den Blick nach vorne richten, was Neues kommen möge. Das alles sind Dinge, die uns in den nächsten Tagen wahrscheinlich noch etwas begleiten werden.

In den letzten Tagen wurde in der österreichischen Presse immer wieder von Helden berichtet, gesprochen und gepostet. Eine ganz wichtige Gruppe von Helden wird dabei aber immer wieder vergessen: Die Vielen Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und Lehrpersonen, Menschen, die durch „home-schooling“ die Gesellschaft im Kampf gegen Covid-19 unterstützen.

Fast 600 Schülerinnen und Schüler, über 70 Lehrpersonen und etwa 1 200 Eltern unserer Schule sind seit über einer Woche mit einer Situation konfrontiert, die sich noch vor einem Monat kein Mensch vorstellen konnte. Als Handelsakademie und Handelsschule haben wir einen großen Vorteil bei Distance-Learning. Alle unserer Schülerinnen und Schüler haben einen PC oder Laptop zuhause, sind im Zehnfingersystem versiert und an das Arbeiten mit dem Computer (rund 30 % aller Unterrichtsstunden finden mit Computerunterstützung statt) zu arbeiten gewohnt.

Aber auch bei bester Vorbereitung sind in der aktuellen Situation noch andere Dinge wichtig und zu beachten. Sowohl die Lehrpersonen als auch die Schülerinnen und Schüler und mit Ihnen auch deren Eltern stehen vor großen Herausforderungen. Neben den Aufgaben, die von den Lehrpersonen vorbereitet, mit Zeitaufwand und Abgabeterminen versehen, zu erledigen sind, fallen noch viele zusätzliche Dinge an.

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p style="text-align: left;"> Sowohl Lehrpersonen als auch Schülerinnen und Schüler müssen auf viele soziale Kontakte verzichten und können mit ihnen wichtigen Menschen nur über digitale Medien kommunizieren. Lehrpersonen haben selbst Kinder, Verwandte und Nachbarn zu betreuen. Und auch den Schülerinnen und Schülern geht es nicht anders. Ca. 10 -15 % unserer Schülerinnen und Schüler sind nach wie vor auf ihren Nebenjobs im Einzelhandel oder auf Tankstellen im Einsatz. Etwa 20 % übernehmen Aufgaben im Haushalt, lernen mit ihren Geschwistern oder machen für Nachbarn und Verwandte Besorgungen. Oft müssen sie zuhause einen PC oder Laptop teilen und können nicht gleichzeitig für die Schule verfügbar sein.

haktiv-LogoLogo HAK Feldkirch

In ganz Österreich wurden in den vergangenen Tagen Lösungen gesucht, wie die Aussetzung des Präsenzunterrichts bei Aufrechterhaltung einer Tages- und Lernstruktur für Schülerinnen und Schüler organisiert werden kann. Österreich hat mir eEducation Austria und den Digitalisierungsaktivitäten der vergangenen Jahre schon eine gute Ausgangssituation. Aber nicht jede Schule ist gleich gut vorbereitet. Die Handelsakademien und Handelsschulen haben hier einen strategischen Vorteil.

Schon vor 40 Jahren wurde EDV in den Lehrplänen aufgenommen. Direktor Weber erinnert sich, dass an der Handelsakademie Villach mit Computern Buchungen durchgeführt und kleine Programme mit Basic erstellt wurden: „Wir waren damals in der glücklichen Situation mit Professor Karl Hernler einen der Vorreiter des EDV-Unterrichts in Österreich zu haben.“

Handelsakademie Feldkirch ist Vorreiter im IT-Unterricht

„Als ich vor 24 Jahren an die hak has fk kam, gab es bereits keine Schreibmaschinen mehr. Der Unterricht wurde bereits am Computer gehalten. Ich durfte oder musste bereits im ersten Jahr den Ausbildungsschwerpunkt „Wirtschaftsinformatik und betriebliche Organisation“ übernehmen, denn die Schule war auch hier eine der ersten, die sich auf diesem Gebiet spezialisierte“, so Direktor Weber. „Schon 1997 programmierten wir mit einer Schülergruppe auf Initiative der Stadt Feldkirch Homepages für Feldkircher Unternehmen. 2002 starteten wir mit dem Schulversuch Handelsakademie „Digital Business und Entrepreneurship“ und bald danach begannen wir erste Versuche mit eLearning-Plattformen und Laptop-Klassen.“

Seit vier Jahren ist das Microsoft Collaboration Tool „Office365“ die offizielle eTeaching-Plattform der Schule. 85 % der Lehrpersonen haben sich vergangenes Jahr freiwillig dem digiCheck für Lehrpersonen unterzogen. Die Schule gewann 2005 den österreichischen und 2008 den Vorarlberg Schulhomepage-Award und ist seit 2013 die erste Österreichische Entrepreneurship-Handelsakademie auf advanced level. 2002 wurde die Schule eLearning-Cluster-Schule und 2016 eEducation Expert Schule. „Alle diese Auszeichnungen sind mehr oder weniger auf Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und nachhaltiges Agieren von Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schülern ausgerichtet und helfen uns jetzt in der Phase des Distance-Learning.“